Zahngesundheit – ganzheitlich

Die Molar-Inzisive Hypomineralisation MIH ist eine Zahnerkrankung mit ernsten Folgen für Kinder. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einem Artikel im Tagesspiegel (18.06.2018) über diese Erkrankung, in der sich der Zahnschmelz nicht aushärtet, was die Zahnsubstanz dramatisch schädigen kann. Ursachen werden in Umwelttoxinen und Antibiotika vermutet. Uwe Alschner behandelt den Zusammenhang zwischen dem Umwelttoxin Glyphosat und enzymatischen Prozessen, die durch Bindung von Mineralien (Chelierung) gestört werden können. Glyphosat ist ebenfalls ein breit wirkendes Antibiotikum und wurde u.a. in Muttermilch nachgewiesen. Glyphosat stört zudem den Hormonhaushalt. Vitamin D ist ein Hormon und der Artikel behandelt die Tatsache, dass Kinder mit MIH häufig einen Vitamin D-Mangel aufweisen.

Forscher empfiehlt: »Werte wie ein Spitzensportler«

Das Interview mit Dr. Dale Bredesen wird auf lange Sicht zu den Highlights der Arbeit für das Vitalstoff.Blog zählen zählen. Es kam auf Empfehlung von Dr. Steven Gundry zustande, dessen Buch The Plant Paradox von medizinischen Praktikern als „bahnbrechend“ für das Verständnis des Zustandekommens von komplexen modernen Erkrankungen betrachtet wird. Auch Dale Bredesen hat ein Buch geschrieben, welches bereits in den ersten Wochen seit Erscheinen für viel Furore gesorgt hat: The End of Alzheimers,  das Ende von Alzheimer, lautet der Titel. Darüber habe ich mit ihm in einem exklusiven Interview sprechen können. Forscher empfiehlt: »Werte wie ein Spitzensportler« weiterlesen

»Medizin der Zukunft«

Es geschieht nicht alle Tage, dass sich die Gelegenheit bietet, mit einem Wissenschaftler zu sprechen, der bei zwei Nobelpreisträgern gelernt hat. Dale Bredesen ist möglicherweise selbst ein Kandidat für diese höchste wissenschaftliche Weihe. Er forscht seit dreißig Jahren über die Entstehung von Demenz. „Mein Ziel war es,“ sagt er im Gespräch, „das eine Mittel zu erfinden, mit dem man Demenz heilen könnte.“ Bredesen sagt dies, um zu erklären, wie sich sein klassisches Wissenschaftsverständnis im Laufe dieser Arbeit gewandelt hat. So, wie es möglich war, mit der Erfindung von Penicillin die Infektionskrankheiten des 20. Jahrhunderts zu besiegen, wollten Bredesen und seine Kollegen (er ist heute Professor für Neurologie an der Universität von Kalifornien in Los Angeles, UCLA) diese „goldene Kugel“ schaffen, mit dem der Feind, die Alzheimer-Erkrankung, besiegt werden kann. „Heute weiß ich, dass es diese goldene Kugel nicht gibt. Allenfalls gibt es eine goldene Ladung Schrot. Denn die komplexen Erkrankungen unserer Zeit wie Krebs und Alzheimer haben je Patient viele Ursachen. Und wir tun gut daran, diese Ursachen in den Blick zu nehmen!“ Dr. Bredesen hat das RECODE-Protokoll entwickelt, mit dem sich die als irreversibel fortschreitende Alzheimer-Erkrankung nicht nur stoppen, sondern zurück entwickeln ließ. Im Gespräch mit dem Vitalstoff-Blog erläutert Dr. Bredesen, dass Mikronährstoffe in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen.

Hier ein Auszug aus dem Interview mit Dale Bredesen, dessen Buch »Die Alzheimer-Revolution« im Mai in Deutscher Sprache erscheint.

Das vollständige Interview mit Dr. Bredesen wird in Kürze auf dem Vitalstoff-Blog-YouTube-Kanal veröffentlicht werden, wenn die Erstellung deutscher Untertitel abgeschlossen ist.

»Lektine sind die Ursache vieler Erkrankungen«

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Kardiologe und Autor Dr. Steven R. Gundry

Ein Buch schlägt hohe Wellen. Wochenlang rangiert The Plant Paradox von Dr. Steven Gundry auf der New York Times Bestsellerliste. Kein Wunder: was der ausgebildete Kardiologe beschreibt, ist bahnbrechend für das Verständnis der Entstehung und der exponentiellen Zunahme vieler Zivilisations- und Autoimmunerkrankungen. Eine Zusammenfassung des Buches findet sich hier. Für einen tieferen Einblick in den Ansatz von Dr. Gundry und für einige spezielle Fragen hat sich das Vitalstoff-blog erfolgreich um ein persönliches Interview mit dem Autor bemüht. Dieses Interview haben wir mit Untertiteln versehen und auf YouTube veröffentlicht. Zur besseren Recherche des Inhalts erschient hier nun die leicht redigierte Abschrift des Gesprächs. Am 5. März diesen Jahres wird Gundrys Buch im Beltz Verlag als deutschsprachige Übersetzung veröffentlicht.

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Lektine und der Mensch

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Dr. Steven Gundry im Interview über sein Buch “The Plant Paradox”. Es erscheint im März unter dem deutschen Titel “Böses Gemüse”

Es ist paradox, im wahrsten Sinne des Wortes: Gemüse enthält viele Vitamine und Mineralien – und kann doch ungesund sein. Ebenso Vollkorn: eine hohe Nährstoffdichte und trotzdem können ernsthafte Erkrankungen die Folge von Verzehr von Getreide des vollen Korns sein. Wie kann das sein? Es macht doch keinen Sinn, oder doch?

In einem exklusiven Interview mit dem Vitalstoffblog erläutert der Arzt und ehemalige Universitätsprofessor für Kardiologie, Dr. Steven Gundry, die Logik hinter seinem Buch “The Plant Paradox”, welches am 5. März unter dem leicht provokanten Titel “Böses Gemüse” beim Beltz Verlag in deutscher Sprache erscheinen soll. Lektine und der Mensch weiterlesen

Man wundert sich …

»Länger Leben dank Sonnenhormon« – Eine Schlagzeile, die aufhorchen lässt. Es geschieht nicht alle Tage, dass in der Tagespresse positiv über Vitalstoffe berichtet wird. Hier war es der Fall. Zumindest in der Überschrift und in weiten Teilen des Textes wird sehr positiv über die gesundheitsfördernde Wirkung von Vitamin D berichtet. Allein schon aus diesem Grund lohnt sich eine Beschäftigung mit diesem Artikel aus dem Tagesspiegel. Vielmehr als die Nachricht selbst („Menschen mit ausreichend Vitamin D im Blut erfreuen sich besserer Gesundheit als solche mit einem Mangel.„) ist der Aufbau des Berichtes von Interesse. Der verrät nämlich einiges über die Vieldeutigkeit der Wissenschaftlichen Erkenntnisse. Denn obwohl die Ergebnisse dänischer Forscher, über die der Tagesspiegel berichtet, einen klaren Zusammenhang zwischen einem hohen Vitamin-D-Spiegel und einer besseren Gesundheit nachweisen konnten, mussten die Forscher eine Einschränkung einbauen: Es sei unklar, ob der Zusammenhang ursächlich sei, oder lediglich eine Folge eines anderen, unerforschten Grundes. Es könne nicht ausgeschlossen werden, so heisst es in dem Bericht, „dass eine dritte Tatsache ein wichtige Rolle spielt. So ist Vitamin-D-Mangel häufig mit ungesundem Lebensstil verknüpft, der wiederum das höhere Krankheitsrisiko erklären kann.“ Ei oder Henne, was war zuerst da? Man wundert sich … weiterlesen

Verkalkung

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Da waren sie wieder, die Gralshüter der wissenschaftlichen Exaktheit, Verteidiger der Wahrheit und Anwälte der Patienteninteressen: „Riskante Pillen! Nierensteine durch Vitamin C“ titelte die Ärztezeitung unter Berufung auf eine schwedische Studie. Dergleichen findet sich oft und schnell, sofern es darum geht, die „Gefahren“ von Supplementation herauszustreichen. Selten fehlt bei diesen „Warnungen“ der Hinweis, dass es keine „Beweise“ für die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungen gebe. Ein objektiver Zusammenhang als wissenschaftlicher Beweis könne nur durch „randomisierte Doppelblindstudien“ gezeigt werden. Unabhängig von der Fragwürdigkeit dieser Argumentation ist es bemerkenswert, wie diese Maßstäbe nicht gelten sollen, wenn es um die vermeintlichen Risiken geht. Die besagte Studie aus Schweden ist nämlich eines gerade nicht: randomisiert und doppelblind.

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