Alzheimer: »Fokus auf die Ursachen legen, dann ist Verbesserung möglich«

Bredesen
Dr. Dale Bredesen, Alzheimer-Forscher und Professor für Neurologie an der UCLA

Das Interview mit Dr. Dale Bredesen über sein Buch The End of Alzheimer’s hat folgenden Wortlaut:

Vitalstoff.Blog: Guten Tag, guten Abend, Sir! Dr. Dale Bredesen! Ich bin sehr froh, Sie heute als Gast begrüßen zu können für diese Aufzeichnung für Vitalstoff-blog.de in Deutschland. Unser Publikum weiß, dass es hier jede Menge Informationen rund um ganzheitliche Gesundheit gibt. 

Ich bin sehr dankbar, dass wir heute über Ihr faszinierendes Buch reden können. Der Titel des Buches lautet »The End of Alzheimer’s« und in Deutschland wird es im kommenden Mai erscheinen. Doch wir haben das Glück, heute bereits mit Ihnen über das Buch sprechen zu können. Ein sehr herzliches Willkommen an Sie, Dr. Dale Bredesen!

Dale Bredesen: Vielen Dank, Uwe, dass wir miteinander reden!

VB: Sehr geehrter Dr. Bredesen, vielleicht ist es sinnvoll, dass Sie einmal den Hintergrund erläutern, wie es zu diesem Buch gekommen ist.
Sie beschäftigen sich bereits seit Anbeginn Ihrer beruflichen Karriere mit Neurologie. Haben wir das richtig verstanden?

Dr. Bredesen: Ja, das stimmt. Ich habe einen klassisch-naturwissenschaftlichen Hintergrund. Ich habe an den Universitäten Cal Tech und MIT gearbeitet, und habe mich dann nach dem Medizinstudium der Neurologie zugewendet. Mich haben die Grundlagen der Erkrankungen des Gehirns interessiert. Die Labors, in den ich geforscht habe, haben mehr als 220 Aufsätze dazu publiziert alle zum Thema Degeneration des Gehirns.

Die Frage, die wir in den vergangenen 30 Jahren versucht haben zu beantworten, lautete: ist es möglich, das Phänomen der Erkrankungen zu verstehen, die sich im Gehirn ergeben, also: Alzheimer Demenz, oder ALS, oder Huntington’s oder anderen Erkrankungen. Und zwar so grundlegend, dass es uns gelingen würde, die erste wirksame Behandlung dieser Krankheiten zu entwickeln. Denn Sie wissen: Dies ist ganz sicher das Gebiet in der Medizin, in dem wir unsere größten Niederlagen haben hinnehmen müssen.

Es gibt Therapien für Krebs, die durchaus einige Erfolge verzeichnen konnten, Therapieansätze für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber für neuro-degenerative Erkrankungen gibt es das bisher nicht.
Also haben wir uns gefragt: Warum ist das so? Warum treten diese Dinge so häufig auf? Immerhin ist Alzheimer die dritthäufigste Todesursache in den USA
In Großbritannien ist Demenz die häufigste Todesursache. Die damit verbundenen Probleme sind weltumspannend und verursachen Schäden von vielen Milliarden Dollar! Die Frage war also: was haben wir übersehen? Was ist uns entgangen auf der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten? Alzheimer: »Fokus auf die Ursachen legen, dann ist Verbesserung möglich« weiterlesen

Vitalstoffe haben keine Lobby

Es klingt dramatisch: Wenn nicht bis zum 31. August gehandelt werde, könnten Vitalstoffe in Deutschland zukünftig nur noch auf dem „grauen Markt“ bezogen werden. Es klingt wie ein Krimi: die Sommerpause habe das Ministerium für Verbraucherschutz genutzt, um „ohne Öffentlichkeit“ eine überflüssige und europarechtlich nicht notwendige Änderund des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches LFGB auf den Weg zu bringen. Die Einspruchsfrist gegen die Gesetzesänderung laufe am 31. August 2010 ab. Stimmt das?
Ganz so schnell schiessen die Preußen nicht, auch nicht im schwarz-gelb regierten Berlin. Die Sache ist vielmehr typisch: Vitalstoffe haben keine Lobby in Deutschland!

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Synergistischer Hautschutz

Der Sommer steht vor der Tür. Die Sonnenstrahlen haben eine enorme Kraft und Energie. Wir brauchen diese Energie, nicht nur, aber auch für das lebenswichtige Vitamin D. Um so wichtiger ist es deshalb, Nahrung zu sich zu nehmen, die reich ist an einem breiten Spektrum aus frischem Obst und Gemüse mit hohem Anteil an Antioxidantien und Phytonährstoffen. Wichtig sind auch Supplemente mit hochwertigen Omega-3 Fettsäuren. Besonders wichtig ist eine synergistisch ausgewogene Mischung mit den Vitaminen A, C und E und Carotinoiden (inklusive Lycopin und Lutein), Alpha –Liponsäure, Coenzym Q-10, Quercetin und einer breiten Palette an flavonoidhaltigen Pflanzenextrakten sowie den antioxidativen Mineralien Zink, Selen, Kupfer und Mangan.
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OPC und Grüntee-Extrakt schützen die Haut

Viele Menschen halten die Haut für etwas Selbstverständliches und erkennen nicht, dass sie ein extrem wichtiges Organ ist. Wie jedes lebenswichtige Organ erfüllt auch die Haut permanent eine lange Reihe lebenserhaltender Funktionen. Die Haut ist ein Spiegel unseres Gesundheitszustandes. An dieser Stelle werden zukünftig einige Erkenntnisse aus der Wissenschaft dokumentiert, die die zentrale Bedeutung einer gesunden Haut sowie die Notwendigkeit einer optimalen Versorgung mit dermatologisch wichtigen Vitalstoffen unterstreichen. Beginnen möchte ich mit OPC und den Grüntee-Polyphenolen.
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Wissenschaftspopulismus entlarvt

Zugfahren bildet. Im ICE hat ein Fahrgast die aktuelle Ausgabe (02/2010) des ReformhausKurier zurück gelassen. Interessiert lese ich dort den Artikel über „Vitamine satt“, wie es auf der Titelzeile prangt.

Nahrungsergänzung dient, wie der Name schon sagt, als zusätzliche Vitamin- und Mineralstoffquelle; sie kann Lücken schließen, die durch eine unzureichende Versorgung über die Nahrung entstehen.

Der Beitrag von Doris Eschenauer setzt sich u.a mit einer viel zitierten Studie eines serbisch-dänischen Forscherteams aus dem Jahr 2007 auseinander, die vor den Gefahren von Antioxidanzien warnte und damit bis heute in den Publikumsmedien viel zitiert wird, wie schon Science Blogger Peter Artmann dokumentiert hat.
Professor Dr. Hans K. Biesalski hat dazu bereits kurz nach dem Erscheinen der Bjelakovic-Studie Stellung genommen und sie als „Wissenschaftpopulimus“ entlarvt.
Auch im aktuellen Reformhaus-Artikel kommt Biesalski zu Wort, wo er beispielhaft auf mögliche Folgen eines Vitamin-D-Mangels hinweist: das Defizit kann sich z.B. in Form chronischer Schmerzen des Bewegungsapparates bemerkbar machen.

Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird

Ein weit verbreitetes Argument gegen den Einsatz von Vitalstoffen selbst zu präventiven Zwecken (von Therapie ganz zu schweigen) ist die Behauptung, der Einsatz von Mikronährstoffen sei ohne bewiesene Wirkung. Und „bewiesen“ bedeutet in diesem Zusammenhang nicht blos, dass es Studien geben muss, die den Einsatz von Mikronährstoffen befürworten. Denn die gibt es zuhauf. Allein, die „herrschende Meinung“, das Paradigma der medizinischen Wissenschaft verlangt als Beweis die Bestätigung durch die wissenschaftliche Gemeinschaft selbst. Die Studien müssen zur vollen Akzeptanz in wissenschaftlichen Fachzeitschriften veröffentlicht werden, die sich einer „freiwilligen Selbstkontrolle“ unterziehen. „Peer Review“ lautet das Zauberwort, was bedeutet, dass sich Wissenschaftler ihre Studien gegenseitig rezensieren und beurteilen. Und da liegt der Hase im Pfeffer: Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird! Wer die Musik bezahlt, bestimmt was gespielt wird weiterlesen

Gefährlich ist höchstens der Mangel

Vitamine sind gefährlich – wenn sie fehlen! Das ist das Ergebnis auch des zweiten Hohenheimer Ernährungsgespräches. Selbst beim vermeintlichen Risikoträger Vitamin A und dem Provitamin A, wie das Beta Carotin auch bezeichnet wird, weil es vom Körper bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt werden kann, gilt dies.
Wichtig ist allein der natürliche Ursprung, wie die Wissenschaftler beim Symposium an der Universität Stuttgart-Hohenheim betonten. Frisches Obst und Gemüse und qualitativ hochwertige Supplemente aus natürlichen Quellen sind geeignet, den Mangel an Beta Carotin vermeiden zu helfen.
Wichtig ist Vitamin A und Beta Carotin vor allem in der kalten Jahreszeit, weil es bei der Abwehr von Infekten und dem Schutz der Schleimhäute benötigt wird.

Offizielle Pressemitteilung zum zweiten Hohenheimer Ernährungsgespräch: http://ow.ly/xanG

—Post von meinem iPhone – ggf. Wechstaben verbuchselt 😉