»Corona richtig einschätzen«

Prof. Dr. Carsten Scheller ist Professor für Virologie an der Universität Würzburg. Eine private WhatsApp-Nachricht an seine Schwester über das neuartige Coronavirus hat in der zweiten März-Woche 2020 für einiges Aufsehen gesorgt. Es fand seinen Weg in die Öffentlichkeit und wurde hier veröffentlicht. Darin äußerte sich ein (damals noch unbekannter) Sprecher beruhigend zur Gefährlichkeit der Lage mit dem Corona-Virus.

In einer Exklusivaufnahme für das Vitalstoff.Blog präzisiert Prof. Scheller am 24.03.2020 seine damalige Einschätzung. Er führt darin aus: Das SARS-Corona-Virus ist vergleichbar mit Influenza, auch bei den Todeszahlen!

Das Statement ist am 27. März 2020 auf Aufforderung durch die Universität Würzburg zurück gezogen worden. Die Hintergründe sind derzeit noch unklar. Weil das Interview zuvor unter Creative Commons Lizenz rechtmäßig weiterverarbeitet wurde, ist von hier nicht zu verhindern, dass es sich an anderer Stelle weiterhin aufrufen lassen kann.

Da ich kein Interesse habe, Herrn Prof. Scheller persönlich zu schaden, habe ich die Aufforderung befolgt, und den Beitrag offline gestellt.

Nachtrag, 17.15 Uhr: Professor Scheller hat mitgeteilt, dass die Universität Würzburg dem Eindruck entgegen treten möchte, als habe Herr Professor Scheller (als Angehöriger der Universität) die von SARS-Corona 2 ausgelöste Krankheit Covid-19 verharmlosen wollen.

Hierzu stelle ich fest: Herr Professor Dr. Scheller hat zu keinem Zeitpunkt die Erkrankung Covid-19 verharmlost. Er hat eine Einschätzung zum Virus SARS-Corona-2 abgegeben und in dieser Hinsicht Vergleiche zu Influenza gezogen.

Hiermit ist Herr Prof. Dr. Scheller nicht allein!

Am 26. März, einen Tag vor der Aufforderung an Herrn Professor Scheller, haben renommierte Mediziner um Prof. Anthony Fauci im New England Journal of Medicine einen ähnlichen Vergleich gezogen:

If one assumes that the number of asymptomatic or minimally symptomatic cases is several times as high as the number of reported cases, the case fatality rate may be considerably less than 1%. This suggests that the overall clinical consequences of Covid-19 may ultimately be more akin to those of a severe seasonal influenza (which has a case fatality rate of approximately 0.1%) or a pandemic influenza (similar to those in 1957 and 1968) rather than a disease similar to SARS or MERS

(Unterstreichung und Hervorhebung durch den Herausgeber)

Angesichts international unterschiedlichster Ansätze zur Eindämmung des Virus (über die Notwendigkeit einer Eindämmung und Wege zur Eindämmung hat auch Prof. Dr. Karin Moelling gesprochen) und angesichts des Umfangs der allein für Deutschland hunderte von Milliarden Euro teuren Maßnahmen, müssen Fragen erlaubt bleiben, die die Verhältnismäßigkeit der gewählten Mittel betreffen. Dies ist kein Aufruf zur Mißachtung von Rechtsnormen und kein Aufruf zur Gefährdung von Schutzbedürftigen.

Es ist eine Frage an die Umsicht von politischen Entscheidern und ein Appell an ihre Pflicht, die getroffenen Maßnahmen so zu erläutern, dass legitime Fragen eine transparente und umfassende Antwort erhalten. Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein!

In diesem Interview der NachDenkSeiten mit Statistik Professor Gerd Bosbach wird deutlich, dass Herr Professor Dr. Scheller die richtigen Fragen gestellt hatte – und Skepsis an der Qualität der öffentlichen Einschätzungen zur Häufigkeit und Gefährlichkeit von SARS-Corona-2 nicht nur angebracht, sondern aus statistischer Sicht begründet ist.

Corona: »Als Virologin an der Ehre gepackt«

Angst bestimmt die Debatte um das neuartige Coronavirus „SARS-Corona 2“. Medienberichte über Tote in Italien gehen an die Nieren jedes Betrachters. Dennoch sollten wir uns hüten, die daraus folgenden Entscheidungen für den Umgang mit dem Virus in Deutschland auf dieser Ebene zu treffen.

Die Politik in Bund und Ländern ist verantwortlich für die Gefahrenabwehr. Keine einfache Entscheidung. Gleichwohl sind Gebote der Verhältnismäßigkeit zu beachten. Angesichts des Umgangs mit mahnenden Stimmen der Vorsicht überrascht es nicht, wenn nur wenige aktive Wissenschaftler wagen, wie der Bonner Virologe Hendrick Streek vorsichtige Zweifel zu äußern.

Um so erfreulicher ist es, dass die renommierte Virologin Prof. Dr. Karin Moelling bereit war, in einem Exklusiv-Interview über ihre Kritik an den „zu weitgehenden Maßnahmen“ zu sprechen.

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Hintergrund: Corona-Virus

Corona-Virus und kein Ende? Was hat es mit dem Virus auf sich? Was ist gefährlich und für wen? Vitalstoff.Blog-Herausgeber Uwe Alschner im Gespräch mit Siggi Ober-Grefenkämper von OS-Radio 104,8 über Hintergründe, ökonomische Folgen und Möglichkeiten der Stärkung des Immunsystems – nicht zuletzt durch qualitativ hochwertige Nahrungsergänzung.


Mitschnitt der Sendung »Die Gesunde Stunde« auf OS-Radio 104,8 vom 6. März 2020
Die Informationen dieser Sendung sind ein Angebot zur kritischen und eigenverantwortlichen Meinungsbildung und stellen kein medizinisches Beratungsangebot dar! Personen mit gesundheitlichen Problemen sollten sich an qualifizierte Therapeuten ihres Vertrauens wenden!
Mitschnitt der Sendung „Die Gesunde Stunde“ vom 6. März 2020 auf OS-Radio 104,8

OPC – Gesunde Stunde

Was ist OPC? Was bewirkt es? „Frauen leben länger mit OPC“, heisst ein Bestseller der Autorin Anne Simons. Gilt das auch für Männer? Uwe Alschner beantwortet Fragen über Prävention und Gesundheit, die OS-Radio-Moderator Siggi Ober-Grefenkämper stellt. Es geht um Themen wie Freie Radikale, Allergien und um den Sinn von Nahrungsergänzung.

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»Die Dinge ändern sich Schritt für Schritt«

Vollständiges Interview von Barry Bryant mit Dr. med. Dwight McKee, aus dem Buch „Cancer and Consciousness“, Boston 1990, Samaya Foundation

Seite 195 Cancer as Teacher
Faksimile der Titelseite des Interviews von Barry Bryant mit Dr. Dwight McKee aus dem Buch „Cancer and Consciousness“, Boston 1990

Im Rahmen einer Recherche über ganzheitliche Medizin und integrative Onkologie ist mir vor einigen Monaten das Buch „Cancer and Consciousness“ in die Hände gefallen. Es handelt sich um einen Sammelband verschiedener Interviews des Herausgebers Barry Bryant mit Medizinern, Wissenschaftlern und Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens. Ziel des Buchs ist ausweislich des einführenden Kapitels der Versuch, Krebs als Phänomen und als Erkrankung zu verstehen und insbesondere den engen Blickwinkel auf Krebs als Feind zu weiten und nach Lehren und Rückschlüssen zu suchen, die eine ganzheitliche Betrachtung des systemischen Phänomens ermöglichen könnte. Neben einem Interview mit S.H. dem XIV. Dalai Lama hat mich ein Interview mit dem Onkologen Dwight McKee fasziniert. Nachfolgend bringe ich mit seinem Einverständnis die Übersetzung des Interviews von Barry Bryant mit Dr. Dwight McKee im kompletten Umfang.

BRYANT: Sie verfügen über eine Menge Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung unterschiedlichster Ansätze zur Behandlung von Krebs. Welches ist Ihrer Meinung nach unser größtes medizinisches Problem heute?

McKEE: Aus meiner Perspektive scheint das grundlegende Problem darin zu bestehen, dass wir uns viel mehr um die Behandlung von Erkrankungen und zu wenig um die Stärkung der Gesundheit kümmern. Tatsächlich geben wir gute zehn Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts für die Behandlung von Erkrankungen aus. Präventive Medizin haben wir komplett vernachlässigt. Anstatt Menschen zu helfen, gesund zu bleiben, verwenden wir all unsere Energie darauf, Arzneien für Krankheiten zu entdecken, die bereits dramatische Symptome entwickelt haben. Unser Gesundheitswesen lässt uns hilflos zurück mit dem allgemeinen, weit verbreiteten Gefühl von Unwohlsein fertig zu werden, welches heute das größte Problem darstellt.

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Vitamin D – Das Sonnenhormon

Vitamin D – kaum ein Thema ist kontroverser als die Frage “Braucht man es wirklich – und wenn ja: wozu?” Schulmediziner beklagen einen Hype um die Substanz, ganzheitlich denkende Wissenschaftler sprechen von einem Vitamin D- Mangel bei 90 Prozent der Bevölkerung.
Vitalstoff.Blog-Herausgeber Uwe Alschner erläutert Hintergründe und beantwortet  die Fragen von Moderator Siggi Ober-Grefenkämper auf OS-Radio 104,8.

Mitschnitt der Sendung Gesunde Stunde auf OS-Radio 104,8 vom 13. Dezember 2019.


Die Inhalte dieser Sendung ersetzen keine medizinische Beratung und dürfen nicht als Therapieempfehlung verstanden werden. Es sind Informationen zur kritisch-eigenverantwortlichen Meinungsbildung.
Menschen mit gesundheitlichen Problemen sollten sich an einen fachkundigen Therapeuten ihres Vertrauens wenden.</small>

»Wie man im reifen Alter jung stirbt«

Dr. Steven Gundry hat mit dem Buch “Das Paradox des Langen Lebens” ein weiteres Glied in der Argumentationskette zum Verständnis der Entstehung von Autoimmunerkrankungen vorgelegt. Wir veröffentlichen hier das Interview mit Herausgeber Uwe Alschner über das neue Buch im Wortlaut in deutscher Übersetzung:

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