„After Cancer Care“ im Gespräch

Eine Krebserkrankung gehört zu den Dingen, die das Leben eines Menschen dramatisch beeinträchtigen. Anders jedoch als bei einem Herzinfarkt fehlt es bei Krebs an einem gleichwertigen Rehabilitationsprogramm. Während es beispielsweise für Herz-Kreislauferkrankungen einen grundsätzlichen Anspruch auf eine dreiwöchige Rehabilitation gibt, sind onkologische Patienten nur unter bestimmten Voraussetzungen überhaupt berechtigt, eine Rehabilitation zu beantragen. Dazu zählen eine „positive Prognose“ sowie körperliche Belastbarkeit. Das Buch „After Cancer Care“ der drei ärztlichen Autoren Dr. Gerald Lemole (Kardiologie und Integrative Medizin), Dr. Pallav Mehta (Integrative Onkologie) und Dr. Dwight McKee (Onkologie, Ernährungsmedizin sowie Integrative und holistische Medizin) haben einen umfassenden Ratgeber geschrieben, der Betroffenen (Patienten wie Angehörigen) helfen soll, explizit auch das Risiko eines Rückfalls zu minimieren. In der Radiosendung „Die Gesunde Stunde“ auf OS-Radio 104,8 sprach Uwe Alschner mit Siggi Ober-Grefenkämper über das Buch

Mitschnitt der Sendung „Die Gesunde Stunde“ auf OS-Radio 104,8 vom 15.11.2019

Das Buch von Gerald M. Lemole u.a. trägt den Titel „After Cancer Care (Deutsche Übersetzung)“ und ist im Fachhandel erhältlich. Es kostet 16,80 EUR und hat die ISBN 9783945261057

Das Paradox des langen Lebens

Dr Steven Gundry spricht mit Vitalstoff.Blog-Herausgeber Uwe Alschner über sein neues Buch „The Longevity Paradox“. Es ist nur scheinbar paradox und kein Widerspruch: alt werden und dennoch jung bleiben. Das Geheimnis liegt in der Darmgesundheit und Vielfalt unseres Mikrobioms, sagt Dr. Steven Gundry in seinem neuen Buch. Er antwortet im Gespräch auch auf Einwände von Kritikern.

Das Buch erscheint am 18. September unter dem Titel »Das Paradox des langen Lebens« im Beltz-Verlag.

Im Gespräch geht es um diese und andere Themen:

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Mythos? Vitalstoffe in der Presse

Siggi Ober-Grefenkämper und Uwe Alschner unterhalten sich über den Artikel „Mythos Vitaminpille“ aus der Süddeutschen Zeitung vom 1. Mai 2019, der sich sehr undifferenziert und einseitig mit dem Thema Supplementation auseinandersetzt.

Mitschnitt der Sendung „Die Gesunde Stunde“ auf OS-Radio 104,8 vom 31. Mai 2019

Wider besseres Wissen

Hartnäckig hält sich die Meinung, Glyphosat, das weltweit meistbenutzte Pestizid, sei unschädlich für Mensch und Tier. Dabei gibt es spätestens seit 2017 Klarheit darüber, dass diese Meinung falsch ist. Im Gegenteil: Glyphosat, das haben Wissenschaftler an der University of Virginia [PDF]gezeigt, verringert den zur Aufrechterhaltung der Integrität der menschlichen Darmschleimhaut enorm wichtigen elektrischen Widerstand zwischen Epithelzellen (TEER) nicht nur dramatisch, sondern zerstört auch die in einer gesunden Darmschleimhaut gleichmäßige Binnenstruktur von Darmzellen und bewirkt eine chaotisch-ungeordnete Verteilung des Zellkerns in der Zelle. Beides manifestiert die geringere Funktionalität der Tight Junctions und eine damit verbundene Durchlässigkeit der Darmschleimhaut mit der Folge einer Gefahr chronischer Aktivierung der Immunabwehr bei Menschen.

Glyphosat-Schädigung von Darmzellen im Laborversuch, mikroskopische Darstellung im Zeitverlauf

Was bedeuten diese Ergebnisse? Wider besseres Wissen weiterlesen

Entzündungen als Hauptansatzpunkt für Depression

Depression ist eine erschreckend häufig auftretende Krankheit. Betroffene fühlen sich stigmatisiert, weil in ihrem Kopf „etwas nicht stimmt“. Im Extremfall ernten Sie sogar Unverständnis in ihrem Umfeld. Dass die Krankheit nicht im Kopf entsteht, schon gar keine Einbildung ist, sondern mit Reaktionen des Immunsystems zusammenhängt, ist ein Kernargument dieses Buches. Uwe Alschner sprach mit dem Autor, Cambridge-Professor Dr. Edward Bullmore, über Schlussfolgerungen aus diesem Befund. Es ist an der Zeit, so Bullmore, alte Dogmen zu hinterfragen. Und es ist wahrscheinlich, dass die Verminderung von Entzündungen im ganzen Körper ein Weg sein wird, Depressionen zu behandeln und ihre Entstehung zu verhindern. Das Interview mit Edward Bullmore hat folgenden Wortlaut:

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»Es ist an der Zeit, das Dogma zu hinterfragen!«

Ein ganzheitliches Verständnis von körperlicher und seelischer Gesundung möchte Edward Bullmore wachsen sehen. Der Chef der Psychiatrie an der Cambridge University fordert Wissenschaft und Gesellschaft auf, das 400 Jahre alte Denken zu überwinden, wonach Körper und Seele getrennte Systeme seien. Die Blut-Hirn-Schranke ist viel durchlässiger als der medizinische Mainstream anerkennen wollte. Das bedeutet, dass die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen ein Ende haben kann! Uwe Alschner sprach mit Edward Bullmore darüber, dass körperliche Immunsystem Prozesse wie Entzündungen auslösen und mit einiger Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Depression und anderen seelischen Leiden ursächlich sein kann.
Interview mit deutschen Untertiteln

Gesunder Darm – Gesunder Mensch

Egal ob Griechen, Chinesen oder Lateiner – es ist eine Grunderkenntnis traditioneller Medizin: Die Gesundheit beginnt im Darm.

Ist das aber ein Argument? Ist nicht alte Heilkunst „unwissenschaftlich“, oft von „Aberglauben“ geprägt, gar „Hokuspokus“? Hat nicht erst die moderne Wissenschaft, beginnend mit dem späten 19. Jahrhundert, die großen Fortschritte gebracht?

Sind nicht Robert Koch, Paul Ehrlich oder Alexander Flemming die wirklichen Ikonen? Sie haben doch jene Wirkstoffe entwickelt, die die großen Epidemien beseitigt und die Lebenserwartung dramatisch verlängert haben. Ist von Ihnen etwas über die Darmgesundheit bekannt? Nein.

Warum es sich dennoch lohnt, die „herrschenden Ansichten“ von der Überlegenheit der modernen Medizin über die traditionellen Heilmethoden einen Moment zurück zu stellen, dokumentiert der Vortrag, den Uwe Alschner hier referiert.

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