»Corona-Ängste werden zum Problem«

Ostfriesische Ärzte für gesundheitliche Aufklärung – Gastbeitrag/Pressemitteilung

Bedingt durch die aktuelle gesundheitspolitisch/gesellschaftliche Situation (sog. Corona- Krise) haben sich in Ostfriesland Ärzte verschiedener Fachrichtungen zusammengeschlossen. Unsere Absicht ist es, im Rahmen der „Corona-Krise“ sachliche Aufklärungsarbeit zu leisten.

Übereinstimmend stellen wir im Rahmen unserer ärztlichen Tätigkeit fest, daß viele Patienten wegen der zum Teil widersprüchlichen Informationen und Maßnahmen sehr verunsichert sind.

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Nobelpreisträger: »Covid war nie exponentiell«

Michael Levitt ist ein Mann der Zahlen. Im Jahr 2013 bekam der Professor für strukturelle Biologie an der Stanford University Medical School den Nobelpreis für Chemie, weil er herausragende Leistungen für das Verständnis komplexer Chemischer System mittels skalierbarer Modelle erbracht hat.

Michael Levitt
Professor Michael Levitt, Standford University

Seit 100 Tagen ist Michael Levitt täglich damit beschäftigt, die Zahlen der Corona-Pandemie zu analysieren, wie er im Interview mit Vitalstoff.Blog-Herausgeber Uwe Alschner erläuterte. „Ich gebe den Zahlen eine Stimme, denn Zahlen haben eine Geschichte zu erzählen,“ sagt er. Und was sie sagen, so Levitt, widerspricht den Untergangszenarien, die weltweit an die Wand gemalt werden. „Die Epidemie war nie im eigentlichen Sinne exponentiell.“

Weil Levitt und seine Frau viele Freunde in China und Hong Kong haben, ließen sie diese anläßlich des chinesischen Neujahrsfestes Ende Januar 2020 wissen, dass sie mit den damals vorwiegend in China von der Epidemie bedrohten Menschen mit Mitgefühl zur Seite stünden. Ein Freund aus China meldete sich darauf hin bei Levitt und baten ihm um eine Bewertung der Dynamik der Epidemie. Diese eigentlich private Bewertung wurde – wie auch im Fall von Professor Carsten Scheller – öffentlich bekannt, vermutlich weil Levitt sehr früh bemerkte, dass die Steigerungsraten trotz steigender Gesamtzahl von Fällen bereits Ende Januar/Anfang Februar rückläufig waren – bevor der dort am 23. Januar verhängte Lockdown Wirkung entfalten konnte. Schon zwei Tage später hatten die Steigerungsraten eine fallende, seit 29. Januar eine linear fallende Tendenz. Unter Berücksichtigung einer rund bis zu 14-tägigen Inkubationszeit wäre eine solche Entwicklung erst deutlich später zu erwarten gewesen, wenn die Natur der Epidemie tatsächlich derart katastrophal gewesen wäre, wie von offizieller Seite befürchtet und zur Basis der Berechnung von Maßnahmen zur Eindämmung gemacht wurde.

Mit Blick auf die Zahlen war Michael Levitt bereits am 2. März in der Lage, die Zahl der Toten in China nahezu exakt vorherzusagen, was ihm weltweit Anerkennung und Nachfragen eingebracht hat.

Er hält die klassische Grippe in bestimmter Hinsicht für schlimmer, weil sie bei mehr Menschen mit jungen Lebensjahren und mehr Lebenserwartung zum Tode führe. Weltweit stürben 150.000 Menschen jeden Tag. Viele Covid-Tote seien nahe ihrer natürlichen Lebenserwartung gewesen, oder sogar darüber hinaus. „Es sterben jene, denen niemand mehr eine Lebensversicherung verkaufen würde.“ Das sei bei Influenza anders.

Deutschland, so Levitt im VB-Interview, habe möglicherweise zu früh, bzw. wie auch China zu restriktive Maßnahmen eingeleitet, so dass sich die Epidemie nicht natürlich erschöpfen konnte. Im natürlichen Verlauf wäre nach den seinen Berechnungen zugrunde liegenden Erfahrungen vom Kreuzfahrtschiff Diamond Princess mit einer Gesamtsterblichkeit von bis zu einem Zwölftel der normalen Jahressterblichkeit zu rechnen. Berechnungen auf Basis der Prognosen des Londoner Imperial College unter Neil Fergusson hatten diese Last von Covid auf eine Größenordnung eines ganzen Jahres geschätzt. Konkret bedeutet dies, dass Schweden mit aktuell knapp unter 3000 Covid-Todesfällen bereits die Spitze seiner Epidemie erreicht oder gar überschritten hätte.

Professor Michael Levitt, Nobelpreisträger für Chemie 2013, im Interview zum Thema Coronavirus

Michael Levitt bezeichnet sich als Weltenbürger. Geboren 1947 und ausgebildet in Pretoria, Studium in England, Ph.D. in Cambridge. Akademische Positionen in Cambridge, am Weizmann-Institut in Israel sowie in Stanford an der dortigen Universitätsklinik.

Liebe Leserinnen und Leser des Vitalstoff.Blog,

Sie sind es gewohnt, fremdsprachliche Interviews in einer deutschen Übersetzung angeboten zu bekommen. In normalen Zeiten ist dies mein Anspruch. Leider schaffe ich es aktuell nicht, diesen selbst auferlegten Anspruch in zufriedenstellender Weise zu erfüllen. Dies hat mit der stark erhöhten Anzahl an Interviews zu tun, die ich aktuell führe, bzw. die ich konsumiere. Ich habe daher dieses Interview nur grob zusammenfassen können, um Ihnen zumindest einen gewissen Zugang zu ermöglichen, sofern Sie selbst nicht oder nicht in ausreichendem Maße Englisch sprechen.

Der Sinn dieser Interviews besteht jedoch nur in zweiter Linie darin, Ihnen spannende und Erkenntnis stiftende Inhalte zu präsentieren. In erster Linie dienen diese Gespräche – gerade in der aktuellen Phase, in der sich die Wissenschaft einem ganz neuen Phänomen gegenübersieht – meiner eigenen Orientierung. Es ist quasi eine Fortbildung oder Absicherung eigener Wahrnehmungen und Informationen. Um – im aktuellen Beispiel – das neuartige Coronavirus und die davon ausgehende Gefährlichkeit einschätzen zu können, gleichzeitig jedoch das Risiko für Fehleinschätzungen zu minimieren, suche ich das Gespräch mit möglichst vielen unterschiedlichen Experten. Wann immer möglich teile ich die Inhalte mit Ihnen, meinen Lesern. Und bald, so hoffe ich, auch wieder in der Wortlaut-Übersetzung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Uwe Alschner

»Wir brauchen keinen Impfstoff, um uns von Covid zu befreien«

Wortlaut des neuesten Interview von Prof. Dr. Knut Wittkowski aus New York über die Epidemie, ihr Ende und den medialen Umgang damit.

Professor Wittkowski hat ein weiteres Interview mit John Kirby, The Press and The People Project, geführt und darin seine ursprüngliche Publikation zur Covid-19-Epidemie aktualisiert erläutert. Wir dokumentieren den Wortlaut des Interviews in deutscher Übersetzung.

JOHN KIRBY: [Herr Professor Wittkowski], unser erstes Interview wurde von über 1,2 Millionen Menschen gesehen und hat Tausende von weitgehend positiven Kommentaren erhalten. Es hat auch einige Kontroversen ausgelöst, hier [in Amerika] und auch im Ausland, und zwar an mehreren Fronten, angefangen mit Behauptungen, dass Sie sich nicht richtig dargestellt hätten. Könnten Sie sich bitte noch einmal vorstellen und uns dann auf einige der Vorhalte eingehen, denen Sie sich ausgesetzt gesehen haben?

KNUT WITTKOWSKI: Also, ich habe eine akademische Laufbahn hinter mir, ursprünglich in Deutschland, wo ich 15 Jahre lang mit Klaus Dietz, einem der führenden Epidemiologen an der Universität Tübingen, zusammengearbeitet habe. Und dann kam ich nach New York und war 20 Jahre lang an der Rockefeller-Universität tätig, wo ich die Abteilung für Biostatistik, Epidemiologie und Forschungsdesign am Zentrum für Klinische und Translationswissenschaften des Krankenhauses leitete. Ich entschuldige mich dafür, dass ich präzise bin, aber da mein Ruf beschmutzt wird, muss ich präzise sein. Ich war nie Professor an der Rockefeller-Universität und habe nie behauptet, Professor zu sein, obwohl ich, wie gesagt, vorher eine akademische Karriere hatte. Jetzt haben die Leute die sachlichen Probleme, die sie mit dem, was ich gesagt hatte, korrigiert, nachdem sie mich falsch zitiert haben. In Deutschland war das die Tagesschau, ein staatlich finanziertes Fernsehprogramm. Hier in den USA war es eine ähnliche Situation mit USA Today, wo die so genannten „Faktenfinder“ begannen, Dreck auf mich zu werfen, und vor allem sagten sie, dass ich mich nach meinen eigenen Worten fälschlicherweise als Professor an der Rockefeller University dargestellt hätte, was ich nie getan habe.

KIRBY: Was, glauben Sie, steckt hinter dieser ganzen Reaktion?

WITTKOWSKI: Nun, ich denke, wenn jemand etwas sagt, dass Ihren Überzeugungen widerspricht – weil Sie eine andere Meinung haben, oder weil Sie einfach alles toll finden, was die Regierung macht – und Sie können das, was er gesagt hat, in Bezug auf die Fakten nicht widerlegen, dann versuchen Sie, eine Nebelwand aus anderen Behauptungen zu erzeugen, die völlig unbegründet sind, und versuchen damit, die Glaubwürdigkeit von desjenigen zu diskreditieren, der eine Ihnen nicht genehme Meinung vertritt. Aber wie wir jetzt gesehen haben, ist spätestens seit gestern in New York klar, der New York Times zufolge, dass mindestens 21 % der Bevölkerung bereits immun sind. Ich denke, ich bin jetzt bestätigt, dass das, was ich vor drei Wochen sagte, als wir das erste Interview hier hatten, richtig war.

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Versäumnisse im Umgang mit dem Virus

Am 30. März wendete sich Professor Dr. Dr. Martin Haditsch, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie, mit einem Video an die Öffentlichkeit, um sein Unbehagen über das öffentliche Handling der Krise rund um das neuartige Virus zu artikulieren. Dieses und ein weiteres Video vom 20. April sind mittlerweile vielfach angesehen und geteilt worden.
In diesem Gespräch mit Vitalstoff.Blog-Herausgeber Uwe Alschner erläutert Herr Prof. Haditsch sein anhaltendes Unbehagen über die Versäumnisse öffentlicher Institutionen in dieser Pandemie.

Prof. Dr.Dr. Martin Haditsch im Interview
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»Nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten für die Medien«

Wortlaut des neuesten Interview von Prof. Dr. Knut Wittkowski aus New York über die Epidemie, ihr Ende und den medialen Umgang damit.

Vorläufige automatisierte Übersetzung, Überarbeitung folgt zeitversetzt. Aus Aktualitätsgründen vorab veröffentlich.

JOHN KIRBY: [Herr Professor Wittkowski], unser erstes Interview wurde von über
1,2 Millionen Menschen gesehen und hat Tausende von weitgehend positiven Kommentaren erhalten. Es hat auch einige Kontroversen ausgelöst, hier [in Amerika] und auch im Ausland, und zwar an mehreren Fronten, angefangen mit Behauptungen, dass Sie sich nicht richtig dargestellt hätten. Könnten Sie sich bitte noch einmal vorstellen und uns dann auf einige der Vorhalte eingehen, denen Sie sich ausgesetzt gesehen haben?

KNUT WITTKOWSKI: Also, ich habe eine akademische Laufbahn hinter mir, ursprünglich in Deutschland, wo ich 15 Jahre lang mit Klaus Dietz, einem der führenden Epidemiologen an der Universität Tübingen, zusammengearbeitet habe. Und dann kam ich nach New York und war 20 Jahre lang an der Rockefeller-Universität tätig, wo ich die Abteilung für Biostatistik, Epidemiologie und Forschungsdesign am Zentrum für Klinische und Translationswissenschaften des Krankenhauses leitete. Ich entschuldige mich dafür, dass ich präzise bin, aber da mein Ruf beschmutzt wird, muss ich präzise sein. Ich war nie Professor an der Rockefeller-Universität und habe nie behauptet, Professor zu sein, obwohl ich, wie gesagt, vorher eine akademische Karriere hatte. Jetzt haben die Leute die sachlichen Probleme, die sie mit dem, was ich gesagt hatte, korrigiert, nachdem sie mich falsch zitiert haben. In Deutschland war das die Tagesschau, ein staatlich finanziertes Fernsehprogramm. Hier in den USA war es eine ähnliche Situation mit USA Today, wo die so genannten „Faktenfinder“ begannen, Dreck auf mich zu werfen, und vor allem sagten sie, dass ich mich nach meinen eigenen Worten fälschlicherweise als Professor an der Rockefeller University dargestellt hätte, was ich nie getan habe.

KIRBY: Was, glauben Sie, steckt hinter dieser ganzen Reaktion?

WITTKOWSKI: Nun, ich denke, wenn jemand etwas sagt, dass Ihren Überzeugungen widerspricht – weil Sie eine andere Meinung haben, oder weil Sie einfach alles toll finden, was die Regierung macht – und Sie können das, was er gesagt hat, in Bezug auf die Fakten nicht widerlegen, dann versuchen Sie, eine Nebelwand aus anderen Behauptungen zu erzeugen, die völlig unbegründet sind, und versuchen damit, die Glaubwürdigkeit von desjenigen zu diskreditieren, der eine Ihnen nicht genehme Meinung vertritt. Aber wie wir jetzt gesehen haben, ist spätestens seit gestern in New York klar, der New York Times zufolge, dass mindestens 21 % der Bevölkerung bereits immun sind. Ich denke, ich bin jetzt bestätigt, dass das, was ich vor drei Wochen sagte, als wir das erste Interview hier hatten, richtig war.

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