»Es ist an der Zeit, das Dogma zu hinterfragen!«

Ein ganzheitliches Verständnis von körperlicher und seelischer Gesundung möchte Edward Bullmore wachsen sehen. Der Chef der Psychiatrie an der Cambridge University fordert Wissenschaft und Gesellschaft auf, das 400 Jahre alte Denken zu überwinden, wonach Körper und Seele getrennte Systeme seien. Die Blut-Hirn-Schranke ist viel durchlässiger als der medizinische Mainstream anerkennen wollte. Das bedeutet, dass die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen ein Ende haben kann! Uwe Alschner sprach mit Edward Bullmore darüber, dass körperliche Immunsystem Prozesse wie Entzündungen auslösen und mit einiger Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Depression und anderen seelischen Leiden ursächlich sein kann.
Interview mit deutschen Untertiteln

Gesunder Darm – Gesunder Mensch

Egal ob Griechen, Chinesen oder Lateiner – es ist eine Grunderkenntnis traditioneller Medizin: Die Gesundheit beginnt im Darm.

Ist das aber ein Argument? Ist nicht alte Heilkunst „unwissenschaftlich“, oft von „Aberglauben“ geprägt, gar „Hokuspokus“? Hat nicht erst die moderne Wissenschaft, beginnend mit dem späten 19. Jahrhundert, die großen Fortschritte gebracht?

Sind nicht Robert Koch, Paul Ehrlich oder Alexander Flemming die wirklichen Ikonen? Sie haben doch jene Wirkstoffe entwickelt, die die großen Epidemien beseitigt und die Lebenserwartung dramatisch verlängert haben. Ist von Ihnen etwas über die Darmgesundheit bekannt? Nein.

Warum es sich dennoch lohnt, die „herrschenden Ansichten“ von der Überlegenheit der modernen Medizin über die traditionellen Heilmethoden einen Moment zurück zu stellen, dokumentiert der Vortrag, den Uwe Alschner hier referiert.

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Zum Nachhören: Entzündungen

Vitalstoff.Blog-Herausgeber Uwe Alschner spricht mit Moderator Siggi Ober-Grefenkämper von OS-Radio 104,8 über Entzündungen, ihre Entstehung und über den Zusammenhang zwischen entzündlichen Erkrankungen des Körpers und psychischen Störungen, insbesondere Depression. Mitschnitt der Sendung vom 8. März 2019

Schlaf – und seine Bedeutung für Gesundheit

Wenn es uns nicht gut geht, legen wir uns ins Bett. Kraftlosigkeit, Schmerz und Unwohlsein fordern ihren Tribut. Soweit, so nachvollziehbar. Doch Schlaf, so zeigt der Neurologe und Schlafforscher Matthew Walker in seinem Buch, ist nicht ein Weg, den wir beschreiten, um Gesundheit wieder zu erlangen. Schlaf ist auch – und vor allem – eine Bedingung für den Erhalt einer guten gesundheitlichen Konstitution. In Rahmen der Sendung Querbeet von OS-Radio 104,8 hat Uwe Alschner Fragen der Moderatorin Heide Jenzen zum Buch und seinem Inhalt beantwortet.

Hier ist der Mitschnitt der Sendung:

Probiotika – eine Auswahl

Gesundheitliche Fortschritte wurden mit Beginn der Vereinheitlichung und Standardisierung moderner medizinischer Ausbildung seit der Aufklärung mit der Verbesserung menschlicher Hygiene und der damit einhergehenden Vermeidung von Infektionskrankheiten in Verbindung gebracht. Keime wurden als Ursache identifiziert und bekämpft. Antibiotika spielten eine tragende Rolle dabei und galten lange als positiv. Penicillin ist nur ein Beispiel für diese „Erfolge“ der Medizingeschichte. Heute ist klar, dass Antibiotika ein sehr viel größeres Problem darstellen. Rückstände finden sich im Trinkwasser, Keime haben Resistenzen entwickelt, und die Forschung hat erkannt, dass Antibiotika nicht nur gute Keime beseitigen, sondern regelmässig auch Bakterien für die Erhaltung eines gesundheitlichen Gleichgewichts. Dieser Beitrag stellt einige Bakterienstämme vor, die Probiotika genannt werden, und mit denen unser Stoffwechsel eine Symbiose eingegangen ist.  Wissenschaftlich dokumentierte Erkenntnisse ihrer Funktion bilden die Grundlage dieses Beitrags zum besseren Verständnis des komplexen Systems der Darmgesundheit. Probiotika – eine Auswahl weiterlesen

12 Pfeiler der Gesundheit

Gesundheit, das ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Gesundheit als den Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens. Dieser Zustand wird nicht einmalig erreicht, sondern ist ein Wert, der täglich neu gefestigt werden will.

Wie wertvoll Gesundheit tatsächlich ist, spüren wir erst dann, wenn es uns nicht mehr gut geht, und sich das Wohlbefinden auch durch die sprichwörtliche „gute Mütze Schlaf“ oder einen „ordentlichen Teller von Omas Suppe“ nicht wieder einstellen will.

Und auch wenn wir immer noch eines der besten Gesundheitswesen auf der Welt haben, so ist es doch nicht zu leugnen, dass wir an einem Scheidepunkt angekommen zu sein scheinen: immer mehr Menschen erkranken in immer jüngeren Jahren an den sogenannten Zivilisationskrankheiten. Hinter diesem Begriff verbergen sich Krebs, Herzinfarkt, Diabetes, Rheuma, oder Demenz, und sie alle haben trotz ihrer Unterschiedlichkeit eine Gemeinsamkeit: Es sind Erkrankungen des westlichen Lebensstils. Und sie stellen unsere Gesellschaft vor gewaltige Herausforderungen, finanziell und organisatorisch.

Um so wichtiger ist es, dass wir uns darauf besinnen, was wir selbst tun können, um gesund zu bleiben. Dwight McKee, ein amerikanischer Onkologe, der seit langem dafür wirbt, dass Menschen nach einer Krebsdiagnose einen Anspruch auf Reha-Leistungen erhalten sollten, um über eine Veränderung des Lebensstils ihr Rückfall-Risiko zu minimieren, nennt 12 Grundpfeiler der Gesundheit, die wir alle beachten können. Ganz egal, ob wir uns von einer Erkranung erholen oder dem Entstehen von Krankheit bestmöglich vorbeugen wollen.

Die zwölf Pfeiler der Gesundheit sind: 12 Pfeiler der Gesundheit weiterlesen