Fürchtet euch nicht! Was die Erklärung von Great Barrington bedeutet

In meinem LinkedIn-Profil habe ich gestern die Erklärung von Great Barrington gepostet – und neben Zustimmung auch Kritik erhalten. (Andere) Wissenschaftler forderten auch die Beibehaltung der Corona-Maßnahmen, wurde mir vorgehalten. Das stimmt. Allerdings ist es weiterhin fraglich, auf welcher Grundlage diese Forderungen erhoben werden. Daher habe ich heute in einem Video dazu aufgerufen, die evidenzbasierten Forderungen der Erklärung von Great Barrington zu unterzeichnen und an alle Politikerinnen und Politiker zu leiten, damit diese sich nicht länger auf Nichtwissen berufen können.

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Masken – Drosten gibt zu: »Wir wissen es nicht!«

Professor Christian Drosten propagiert in der Öffentlichkeit das Tragen von Masken. Der Nutzen sei „wissenschaftlich erwiesen“. Im Deutschen Bundestag (wo vor einem Ausschuss die Unwahrheit zu sagen strafbar sein kann) gibt der Experte hingegen zu: es ist Spekulation! Wir wissen nicht, ob Masken etwas bringen. Es gebe Länder, so Drosten, die „große Ausbrüche“ trotz Masken hatten.

Prof. Dr. Christian Drosten verwickelt sich in Widersprüche: öffentlich spricht er sich vehement für strikte Maßnahmen aus. Im Bundestag dagegen gibt er zu: es könnte sein, dass es kein Infektionsgeschehen gebe. „Wir wissen es nicht.“ Quelle: DW, Bundestag-TV

»Propaganda-Krieg gegen alle medizinischen Fakten«

Sind jetzt alle Corona-Erfolge in Deutschland verloren? Diesen Eindruck kann gewinnen, wer sich Bilder und Berichterstattung vom „Tag der Freiheit“ am 1. August in Berlin ansieht.

Ich war nicht dort, wünschte allerdings, ich wäre dort gewesen. Warum? Um schon mit diesem Bekenntnis zum Innehalten einzuladen. Zum Luftholen und zum Nachdenken über die Frage: Was ist unser Problem? Worum geht es eigentlich? Nüchtern und sachlich.

Dies ist mein Versuch, die Debatte zu versachlichen.

  1. Was ist geschehen?
  2. Wo ist das Problem?
  3. Was ist wahr?
  4. Was, wenn das Gegenteil wahr ist?
  5. Welche Schlußfolgerungen ziehe ich daraus?
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Denke selbst!

Verschwörungstheorien. Immer häufiger wird im Zusammenhang mit Kritik an den Maßnahmen zur Abwehr des SARS-Corona-2-Virus davon gesprochen, dass es sich hier um gefährliche Verschwörungstheorien handele, die Menschen ins Unglück führten. Am 26. Mai hat die Sendung REPORT Mainz vom Süwestrundfunk einen Beitrag über zwei Personen gesendet, die – anonym – als „Aussteiger“ über die „Szene“ gesprochen haben. Ausdrücklich wurde auch ein Bezug zur Demonstration Querdenken-711 in Stuttgart hergestellt.

Wer den Beitrag sah, erfuhr in düsteren Bildern und entsprechender Vertonung Bedrückendes. Wer sich dagegen mit den Hintergründen beschäftigt, wie der SWR in seiner Arbeit vorgegangen ist, wird feststellen müssen: hier hat eine öffentlich finanzierte ARD-Länderanstalt alles getan, um Vorurteile gegen seriösen Journalismus zu nähren. Aus einem 15-minütigen Gespräch mit Andreas Popp hat REPORT ganze 15 Sekunden herausgeschnitten, um eine ganz offensichtlich bereits vorher feststehende Richtung des Beitrags zu belegen. Womit der Sender wahrscheinlich nicht rechnete: Der Interviewte hat den Spieß umgedreht und den vollen Beitrag ins Netz gestellt. Sehen Sie selbst…

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Zweierlei Maß

Die BILD – Zeitung hat sich entschieden, kritisch die Arbeit von Star-Virologe Christian Drosten zu beleuchten. Und was macht Deutschland? Solidarisiert sich mit dem „Angegriffenen“. Drosten selbst unterstellt dem Springer-Blatt „tendenziöse Berichterstattung“. Das mag sein. Interessant ist jedoch, wie mit zweierlei Maß gemessen zu werden scheint, wenn ein Wissenschaftler von Journalisten hart angefasst wird. Erinnert sich noch jemand an die Aufregung um die Heinsberg-Studie?

Im Fall BILD vs. Drosten geht es um Aussagen zur Infektiosität von Kindern – und um die Empfehlung zur Schließung vonKitas und Schulen trotz Kritik an der wissenschaftlich umstrittenen Grundlage. Die nennt BILD heute: grob falsch. Drosten habe jedoch „im Konjunktiv“ gewarnt, heisst es dazu im Tagesspiegel zu seiner Verteidigung. Es sei also gar nicht „grob falsch“, was er publiziert habe.

Bei Professor Streeck war man Anfang April weniger nachsichtig: die Veröffentlichung von Zwischenergebnissen der Heinsberg-Studie wurde ihm als „grob falsche Berechnung“ vorgehalten. Und zwar durch die Bank. Mehr noch: seine Motive wurden in Zweifel gezogen. Kaum jemand verteidigte den Bonner Forscher, obwohl sein Vorgehen keinesfalls unwissenschaftlich war (es ist übliche Praxis, Zwischenergebnisse zu publizieren) und sich auch im Nachhinein als schlüssig und konsistent erwies. Trotzdem wurde Streeck mit einem Shit-Storm überzogen – und stand allein im Regen!

Könnte es etwas mit der Tatsache zu tun haben, dass Streeck die Gefährlichkeit des Virus von Anfang an hinterfragt hat?

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