»Kinder sind keine Superspreader«

Die Corona Krise bewegt weiterhin viele Menschen. In zahlreichen Kommunen werden aktuell PCR-Tests an Schulen durchgeführt. Vitalstoff.Blog-Herausgeber Uwe Alschner stellt zu diesem Thema Fragen an Dr. med. Hans-Rudolf Milstrey.

Frage: Herr Dr. Milstrey, Sie haben am vergangenen Donnerstag an einer Live-Sendung im WDR – Fernsehen teilgenommen und sich dort als Internist und Kardiologe sehr kritisch zum Umgang der Politik und Behörden in Deutschland mit dem SARS-CoV2-Virus geäußert. Können Sie diese Kritik nochmals kurz zusammenfassen?

Dr. med. Hans-Rudolf Milstrey: Ich bin für eine möglichst umgehende Aufhebung der Existenzen zerstörenden und die Gesellschaft spaltenden Maßnahmen. Ich bin auch für eine selbstverantwortete Weiterführung der allgemeinen Hygieneregeln wie Sicherheitsabstand zu offensichtlich Erkrankten, häufigem Händewaschen, besonders nach Kontakten, sowie für die Husten- und Nieshygiene. Wer sich besonders schützen möchte, sollte eine dafür geeignete FFP-Schutzmaske verwenden. Damit lastet er niemand anderem die Verantwortung für seine Gesundheit auf. Die Maskenpflicht wird ersetzt durch eine Maskenempfehlung. Alltagsmasken können niemanden schützen.

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Was Hajo Friedrichs raten würde

Leserbrief auf einen Kommentar der Neuen Osnabrücker Zeitung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Kommentar “Querdenker disqualifizieren sich” lässt leider jede Sachlichkeit vermissen! Es wäre in etwa vergleichbar mit einem Satz wie diesem: “Neue Osnabrücker Zeitung disqualifiziert sich” weil die Redaktion der Boulevard-Zeitung mit den Großen Buchstaben eine ihrer sinnfreien Balkenüberschriften veröffentlicht hätte. Was hat Querdenken mit Rednern einer nicht einmal von einer regionalen Hannoveraner Querdenken-Gruppierung veranstalteten Kundgebung zu tun?

Verstehen Sie zunächst einmal bitte eines: es handelt sich jeweils um unabhängige und eigenverantwortliche Gruppierungen und Redner! Scheren Sie nicht alles über einen Kamm!

Zweitens: verstehen Sie bitte auch, dass sich der Protest seit Monaten (!) um die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen dreht! Diese wird inzwischen sogar von zahlreichen offiziellen Stellen beklagt. Beispielhaft seien hier erwähnt:

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Ärzte nehmen Stellung zum Thema Maske bei Kindern

»Die Maske« ist das Symbol der Krise dieses Herbstes. Weil die Testzahlen explodieren und damit – unweigerlich – auch die Ergebnisse positiver Tests, argumentiert die Regierung in Berlin mit potentiell großer Gefahr für eine zweite Welle. Dass diese bereits von Anfang an ihren festen Platz im Drehbuch maßgeblicher Akteure hatte, macht die Behauptung der Regierung nicht wahrscheinlicher. Behauptung, sie haben sich nicht verlesen. Es ist eine Behauptung, denn nichts deutet außer den angeblichen “Neuinfektionen” auf eine Krise oder die zweite Welle hin. Die Zahlen der Erkrankten sind niedrig, jene der Hospitalisierten niedriger und die Zahlen der Covid-Toten sind kaum erkennbar. 0,12 Prozent beträgt der Anteil der Verstorbenen in der 39. Kalenderwoche laut Situationsbericht des RKI. Wohlgemerkt: der Anteil an den “Fällen”. 15 Personen sind in der 39. Kalenderwoche an oder mit dem SARS-CoV2-Virus verstorben.

MWGFD-Vize Dr. med. Roland Weikl richtet einen dringenden Appell an Eltern, Lehrer und Öffentlichkeit. YouTube hat das Video gelöscht. Quelle: MWGFD
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Masken – Drosten gibt zu: »Wir wissen es nicht!«

Professor Christian Drosten propagiert in der Öffentlichkeit das Tragen von Masken. Der Nutzen sei „wissenschaftlich erwiesen“. Im Deutschen Bundestag (wo vor einem Ausschuss die Unwahrheit zu sagen strafbar sein kann) gibt der Experte hingegen zu: es ist Spekulation! Wir wissen nicht, ob Masken etwas bringen. Es gebe Länder, so Drosten, die „große Ausbrüche“ trotz Masken hatten.

Prof. Dr. Christian Drosten verwickelt sich in Widersprüche: öffentlich spricht er sich vehement für strikte Maßnahmen aus. Im Bundestag dagegen gibt er zu: es könnte sein, dass es kein Infektionsgeschehen gebe. „Wir wissen es nicht.“ Quelle: DW, Bundestag-TV

Eine gezielte Provokation

Während die Bundesregierung und führende Politiker Empörung äußern über einen mutmaßlich von V-Leuten orchestrierten „Sturm“ auf das Reichstagsgebäude droht in den Hintergrund zu treten die Tatsache, dass der Tag in Berlin mit einem handfesten Polizeiskandal begann. Wie unsere Filmaufnahmen zeigen, hatte die Polizei bis mindestens um 10.40 Uhr die Aufstellung des Demonstrationszuges in Höhe des Gesundheitsministeriums/Dreispitzpassage an der Friedrichstraße durch Einsatzkräfte gesichert und organisiert. Plötzlich zog man offenbar diese Kräfte ab und setzte damit den Zug in seiner Mitte in Bewegung, während am Kopf des Zuges weiterhin starke Polizeikräfte die Öffnung zur Torstraße blockierten und so für eine Zuspitzung der Lage sorgte. Die Abstände waren nicht mehr einzuhalten. Dennoch blieben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen friedlich und diszipliniert. Es wurde sogar eine Abstimmung über das Anlegen einer „Mund-Nase-Schutzbedeckung“ organisiert und ausgeführt. Dennoch blieb dem Zug der Weg versperrt. Offenkundig war man in der Leitung der Berliner Polizei bemüht, bereits am Vormittag eine Eskalation und den Abbruch des Demonstrationszuges zu provozieren. Die Empörung gilt diesem Umstand, insbesondere weil sich die Querdenken-Demonstrationsteilnehmer weiterhin friedlich und konstruktiv verhielten.