Von Wadlbeißern und Hofberichterstattung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Als regelmäßiger BR-Zuschauer möchte ich Ihnen mein deutliches Mißfallen ausdrücken über die Ausrichtung und den Ablauf der gestrigen Münchner Runde!

Der BR hat offensichtlich alles getan, um eine Sendung zu machen, die man unter „Kritiker sind zu Wort gekommen“ abheften kann, die aber von vornherein nicht ausgewogen war.

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Liebe »Panorama 3« – Redaktion,

Sehr schade, wie selektiv Sie Ihre Story ausgerichtet haben! Sie schreiben:

Fast alle von uns auf der Demonstration Befragten sehen Drahtzieher im Hintergrund, die bei der Pandemie und den Maßnahmen gegen diese eine Rolle spielen würden. Mal ist es Bill Gates, dann wieder George Soros oder Finanzeliten, die angeblich die Fäden ziehen. (…) Johanna Thiemecke von der Amadeu Antonio Stiftung gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus sieht in solchen Sichtweisen „antisemitisch strukturiertes Denkverhalten“, bei dem Einzelne für die Pandemie und ihre Auswirkungen verantwortlich gemacht würden. Mit Blick auf die deutsche Vergangenheit mahnt Johanna Thiemecke: „Antisemitische Denkstrukturen fangen da an, wo gesellschaftliche Prozesse personifiziert werden, wo einer bestimmten kleinen Gruppe die Schuld gegeben wird für Probleme in der Gesellschaft“.

Quelle: NDR – Webseite »Panorama 3«

Den Aspekt der »Personifizierung« haben wir in den Fragen, die Sie mir gestellt haben, diskutiert. Es hat nichts mit Antisemitismus zu tun, sondern damit, dass sich demokratisch durch nichts legitimierte Einzelpersonen wie Herr Gates von sich aus mit gewagten und wissenschaftlich sehr fragwürdigen Thesen „an die Spitze“ stellen. Dass dieser Anspruch von gewählten Parlamentarierern willenlos akzeptiert wird, anstatt ihn zu hinterfragen, ist einer der Kerpunkte der gegenwärtigen Krise.

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»Faschismus beginnt, wo der Andersdenkende diffamiert und ausgegrenzt wird«

Der Urologe Yves Oberndörfer mit einem dramatischen Appel an Politik, Ärzteschaft und alle Bürger. Hochgeladen auf YouTube am 6.9.2020. Gesichert und abrufbar hier am selben Tag.
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Eine gezielte Provokation

Während die Bundesregierung und führende Politiker Empörung äußern über einen mutmaßlich von V-Leuten orchestrierten „Sturm“ auf das Reichstagsgebäude droht in den Hintergrund zu treten die Tatsache, dass der Tag in Berlin mit einem handfesten Polizeiskandal begann. Wie unsere Filmaufnahmen zeigen, hatte die Polizei bis mindestens um 10.40 Uhr die Aufstellung des Demonstrationszuges in Höhe des Gesundheitsministeriums/Dreispitzpassage an der Friedrichstraße durch Einsatzkräfte gesichert und organisiert. Plötzlich zog man offenbar diese Kräfte ab und setzte damit den Zug in seiner Mitte in Bewegung, während am Kopf des Zuges weiterhin starke Polizeikräfte die Öffnung zur Torstraße blockierten und so für eine Zuspitzung der Lage sorgte. Die Abstände waren nicht mehr einzuhalten. Dennoch blieben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen friedlich und diszipliniert. Es wurde sogar eine Abstimmung über das Anlegen einer „Mund-Nase-Schutzbedeckung“ organisiert und ausgeführt. Dennoch blieb dem Zug der Weg versperrt. Offenkundig war man in der Leitung der Berliner Polizei bemüht, bereits am Vormittag eine Eskalation und den Abbruch des Demonstrationszuges zu provozieren. Die Empörung gilt diesem Umstand, insbesondere weil sich die Querdenken-Demonstrationsteilnehmer weiterhin friedlich und konstruktiv verhielten.

»Wie sehr wollen wir Grundgesetz und Freiheit dem Infektionsschutz unterordnen?«

Jan Josef Liefers mit einer Stellungnahme zu den Corona-Demonstrationen. Er kenne niemanden, der sich deshalb radikalisiert habe. Aber viele, die traurig wurden, weil die wirklichen Fragen nicht diskutiert werden, obwohl es auch unter Experten Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen gebe.

Jan Josef Liefers, der am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz gegen ein Unrechtsregime demonstriert hatte, stellt die Verhältnismäßigkeit der Regierungsmaßnahmen in Frage. Quelle: BILD