»Berlin ist die Frontstadt gegen digitalen Totalitarismus«

Rede von Robert F. Kennedy Jr. in Berlin vor der Siegessäule vom 29.08.2020

Daheim in den Vereinigten Staaten melden die Zeitungen, ich wäre heute hierher gekommen, um zu ca. 5.000 Nazis zu sprechen. Und morgen werden sie berichten, ja, ich sei hier gewesen und hätte zu kaum 3.000 bis 5000 Nazis gesprochen.

Aber ich schaue auf diese Menschenmenge und ich sehe das Gegenteil von Nationalsozialismus. Ich sehe Menschen, die Demokratie lieben. Menschen, die eine offene Regierung wollen. Menschen, die Anführer möchten, die sie nicht belügen werden. Menschen, die Anführer möchten, welche nicht irgendwelche Anordnungen und Regelungen erlassen, um damit den Gehorsam der Bevölkerung zu orchestrieren. Wir möchten Gesundheitsbehörden, die keine finanziellen Interessen an der Pharma- Industrie haben. Für uns. Und nicht für Big-Pharma. Wir möchten Beamte, die für die Gesundheit unserer Kinder Sorge tragen. Und nicht für den Profit der Pharma-Industrie oder Regierungskontrolle.

Ich blicke in diese Menschenmenge. Ich sehe Flaggen aus ganz Europa. Ich sehe Menschen jeder Hautfarbe. Ich sehe Menschen aus allen Nationen und allen Religionen. Sie alle nehmen Menschenwürde, Gesundheit der Kinder und politische Freiheit wichtig. Dies ist das Gegenteil von Nationalsozialismus!

Regierungen lieben Pandemien. Sie lieben Pandemien aus dem gleichen Grund, weshalb sie Krieg lieben. Weil es sie in die Lage versetzt, Kontrollmaßnahmen über die Bevölkerung zu verhängen, welche die Menschen andernfalls niemals akzeptieren würden. Umfassende Institutionen und Mechanismen, um Gehorsam herzustellen und zu steuern.

Nun sage ich ihnen etwas: Es ist ein Rätsel für mich, wie all diese großen wichtigen Leute wie Bill Gates and Tony Fauci seit Jahrzehnten über diese Pandemie geredet und daran herum geplant haben. Mit dem Ziel, dass wir alle sicher sein werden, wenn die Pandemie dann letztendlich kommt. Und nun, jetzt wo sie da ist, scheint es so, als ob sie gar nicht wussten, worüber sie geredet haben.

Sie scheinen sich Dinge auszudenken, damit die Pandemie weitergeht. Sie saugen sich Zahlen aus dem Finger, sie können dir nicht mal sagen, wie die Fallsterblichkeitsrate für Covid ist! Das ist doch etwas grundlegendes! Sie können uns nicht mal einen PCR-Test geben, der tatsächlich funktioniert! Sie müssen die Definition von Covid auf den Totenscheinen ständig wechseln, um es mehr und mehr gefährlich aussehen zu lassen. Das einzige, worin sie gut sind, ist Angst zu schüren.

»Man braucht nur Angst, um Menschen zu unterdrücken«

Vor 75 Jahren hat Hermann Göring in den Nürnberger Prozessen ausgesagt. Er wurde gefragt: „Wie haben sie das gemacht, dass die deutsche Bevölkerung das alles mitgemacht hat?“ und er sagte: „Das ist eine einfache Sache. Es hat nichts mit Nationalsozialismus zu tun. Es hat etwas zu tun mit der menschlichen Natur. Sie können das in einem Naziregime, in einem Sozialistenregime, in einem Kommunistenregime machen. Sie können es in einer Monarchie machen und in einer Demokratie. Das einzige, was die Regierung braucht, um Menschen zu versklaven, ist Angst. Und wenn man etwas herausfindet, was ihnen Angst macht, dann kann man sie dazu bringen alles zu machen, was man will.“

Vor ungefähr 50 Jahren kam mein Onkel [US-Präsident] John [F.] Kennedy in diese Stadt. Er kam hier nach Berlin, weil Berlin die Frontlinie vor globalem Totalitarismus war. Und heute ist Berlin wieder die Frontstadt des globalem Totalitarismus. Mein Onkel kam hierher und er sagte stolz zu der Bevölkerung von Deutschland „Ich bin ein Berliner“. Und heute können wir alle, die wir hier sind, wieder stolz sagen „Ich bin ein Berliner“. Denn ihr seid die Frontlinie gegen Totalitarismus.

Ich möchte noch eine Sache sagen. Die Regierungen und Organisationen haben keinen guten Job gemacht, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Aber sie haben einen sehr guten Job gemacht, indem sie die Quarantäne genutzt haben, um 5G in alle Gemeinden zu bringen. Und sie drängen uns alle, damit wir eine digitale Währung akzeptieren. Was der Anfang von Sklaverei ist. Denn wenn sie dein Bankkonto kontrollieren, dann kontrollieren sie dein Verhalten.

Wir alle sehen diese Anzeigen, im Fernsehen, sie sagen: „5G kommt in deine Gemeinde! Das wird für euch alle eine großartige Sache! Es wird dein Leben verändern! Es wird dein Leben so viel besser machen!“ Und das ist sehr überzeugend, das muss ich sagen. Denn ich schaue darauf und ich denke „Man, das ist toll! Ich kann’s kaum erwarten, bis es hier her kommt! Denn dann werde ich in der Lage sein, ein Video-Spiel in 6 Sekunden, anstatt in 16 Sekunden herunter zu laden.“

Und das ist alles, warum sie 5 Billionen Dollar für 5G ausgeben? Nein. Der Grund ist: Zur Überwachung und zur Datensammlung. Es passiert nicht für deinen oder meinen Nutzen. Es passiert für Bill Gates, es passiert für Jeffrey Zuckerberg, es ist für Bezos und all die anderen Milliardäre. Bill Gates‘ Satellit wird in der Lage sein, auf jeden Quadratzentimeter dieser Welt zu zoomen, 24 Stunden am Tag. Und das ist erst der Anfang. Er wird ebenso in der Lage sein, all deinen smarten Geräten zu folgen. Mit biometrischer Gesichtserkennung, mit deinem GPS. Du glaubst, „Alexa“ arbeitet für dich? Sie arbeitet nicht für dich. Sie arbeitet für Bill Gates und spioniert dich aus.

Die Pandemie ist eine Krise der Überzeugung für diese Eliten, die diese Politik diktieren. Es versetzt sie in die Lage, den Mittelstand zu demontieren, die Institutionen der Demokratie zu zerstören, den Wohlstand, unseren Wohlstand, zu einer handvoll Milliardäre zu verschieben. Um sich selbst reich zu machen und uns andere in Armut zu stürzen.

Und das einzige was zwischen ihnen und unseren Kindern steht, ist diese Menschenmenge hier in Berlin. Wir sagen ihnen heute: „Ihr werdet uns nicht unsere Freiheit nehmen! Ihr werdet nicht unsere Kinder vergiften! Wir werden unsere Demokratie zurückfordern!“

Danke euch allen für’s Kämpfen!

Die fiktive Pandemie

Mit vermehrten Tests wird eine Virus-Hysterie, die sich in Deutschland kaum mehr auf Todesfälle berufen kann, künstlich am Leben gehalten.

von Wolfgang Wodarg

Die zwei Welten driften auseinander. Auf der einen Seite ist da unser beobachtbares Lebensumfeld. Den meisten dürften keine Erkrankungs- oder gar Todesfälle im Bekanntenkreis bekannt sein, schon gar nicht aus den letzten Monaten. Auf der anderen Seite ist da die erweiterte Realität der Medien. Dort lauert noch immer tödliche Gefahr, setzt rücksichtsloses Partyvolk unser aller Gesundheit aufs Spiel, zittert die Menschheit vor einer zweiten Corona-Welle. Wenn wir aufmerksam sind, bemerken wir, dass selbst in den Mainstreammedien die Todeszahlen aus Deutschland kaum mehr vorkommen. Der Grund: die wären zu wenig beängstigend. Stattdessen fokussiert man sich auf einen durch exzessives Testen verursachten, ohnehin nicht sehr starken Anstieg der Infiziertenzahlen. Niemand fragt, ob die in den Medien breitgetretenen Skandale wie Tönnies oder das „leichtsinnige“ Verhalten der Demonstranten am 1. August 2020 bei Menschen überhaupt ernsthafte gesundheitliche Schäden verursacht haben. Hinter dem Hype stecken handfeste Interessen, die es aufzudecken gilt.

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Eine Verschwörung der Pharma-Lobby?

Ein Beitrag des SWR-Magazins „betrifft“ hat vor wenigen Wochen mächtig Wirbel erzeugt.

In zahlreichen Internetforen und anderen Publikationen wurde über den Inhalt und die Bedeutung des Beitrags debattiert. Bernd Seitz, Herausgeber des Magazins Network-Karriere hat mich um einen Gastbeitrag gebeten, für den ich heute recherchiert habe.
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Perpetuum Mobile

Das deutsche Gesundheitswesen steht vor gewaltigen Problemen – und gehört dennoch zu den attraktivsten Wirtschaftsbereichen weltweit. Wie ist das möglich?
Ganz einfach: weil die Attraktivität als Wirtschaftsfaktor der Hauptgrund ist für die Probleme des Gesundheitswesens! Ganz recht: was sich wie ein Paradox liest, ist gar keines, sondern sogar eine logische Folge! Was sich auch daran ersehen lässt, dass die Probleme und Lasten vor allem einseitig verteilt sind: Beitragszahler und Patienten sowie die öffentlichen Kassen (inklusive Krankenkassen) sind die Leidtragenden. Nutznießer sind vor allem die großen Arzneimittelhersteller!
Auch wenn sie dies wie der scheidende Bayer-Chef Werner Wenning nach Kräften leugnen, bleibt es eine Tatsache: die Ausgaben für Arzneimittel sind in Deutschland 20 Prozent höher als im Durchschnitt der Industrieländer. Das hat die OECD zuletzt 2007 bestätigt. Wohlgemerkt: weil Deutschland selbst zu dieser Gruppe zählt, tragen die hiesigen Arzneimittelkosten noch dazu bei, dass sich der Durchschnittswert künstlich erhöht. Ohne Deutschland hätten die übrigen OECD-Länder einen geringeren Durchschnittswert – und die Diskrepanz zu Deutschland fiele noch deutlicher aus!
Da ist es geradezu lächerlich, wenn der Bayer-Chef, dessen Unternehmen die führende Rolle im Lobbyverband der Forschenden Arzneimittelhersteller VFA spielt (Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer war Bayer-Angestellte, bevor sie in die Politik wechselte und bereits als Staatssekretärin im Bonner Forschungsministerium dazu beitrug, den engen Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Forschung zu erhalten), versucht, das Kostenargument mit dem Hinweis zu widerlegen, der Preisanstieg von patentgeschützen Arzneimitteln habe nur 2,2 Prozent betragen. Dieser Wert ist unmaßgeblich, denn er bezeichnet die Preissteigerungen der Medikamente, die bereits auf dem Markt erhältlich sind und noch dem Patentschutz unterliegen. Der wahre Kostentreiber sind jedoch Arzneipräparate, die neu patentiert und in den Markt gebracht werden! Sie verursachen 60 Prozent der Arzneimittelausgaben. Und zwar deshalb, weil sie nur die Hürde der medizinischen Zulassung nehmen, bevor sie von den Krankenkassen erstattet werden müssen! Selbst dann, wenn ihr medizinischer Nutzen im Vergleich zu bereits erhältlichen Präparaten gering oder gar nicht existent ist!
Gerade in diesen Fällen, wo ein „Fortschrittsnachweis“ nicht bewiesen ist, weil sich das neue Präparat in der Wirkung kaum von alten unterscheidet, liegt es nur noch am Vertriebserfolg des Hersteller-Unternehmens, um die Kassen zu zwingen, die Kosten zu übernehmen. Wie sich ein solcher Erfolg erzielen lässt, wissen Heerscharen von Pharma-Referenten zu berichten: durch „Kundenpflege“ und „Überzeugungsarbeit“ bei den verabreichenden Medizinern!
Vor diesem Hintergrund wird die Ablösung des IQWiG-Chefs Peter Sawicki erst recht fragwürdig, dessen Institut die Beurteilung dieses „Fortschrittsaspektes“ neuer Arzneimittel stärker in die Beurteilung nehmen sollte.
Damit wird deutlich, dass das Gesundheitswesen in Deutschland für die Pharma-Industrie ein perpetuum mobile ist, ein sich selbst treibendes System: die Gewinne aus patentierten Arzeimitteln werden zu einem Teil in „Kundenpflege“ investiert, was zu konstanten Verschreibungen neuer Medikamente der selben Hersteller oder zur Wechselbereitschaft neuer Hersteller führt. Die dadurch erreichten Verschreibungen neu patentierter Medikamente sichern weitere Gewinne, da die Kosträger (Krankenkassen) die Preisgestaltung für diese neuen Medikamente akzeptieren müssen. Personelle Verflechtungen zwischen Industrie und Politik sichern parallel den Einfluss auf die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen der Zukunft. Politik definiert Fortschritt finanziert Politik finanziert Wirtschaft definiert Politik definiert Fortschritt. Wo bleibt da die Gesundheit??