»Wie man im reifen Alter jung stirbt«

Dr. Steven Gundry hat mit dem Buch “Das Paradox des Langen Lebens” ein weiteres Glied in der Argumentationskette zum Verständnis der Entstehung von Autoimmunerkrankungen vorgelegt. Wir veröffentlichen hier das Interview mit Herausgeber Uwe Alschner über das neue Buch im Wortlaut in deutscher Übersetzung:

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Das Paradox des langen Lebens

Dr Steven Gundry spricht mit Vitalstoff.Blog-Herausgeber Uwe Alschner über sein neues Buch „The Longevity Paradox“. Es ist nur scheinbar paradox und kein Widerspruch: alt werden und dennoch jung bleiben. Das Geheimnis liegt in der Darmgesundheit und Vielfalt unseres Mikrobioms, sagt Dr. Steven Gundry in seinem neuen Buch. Er antwortet im Gespräch auch auf Einwände von Kritikern.

Das Buch erscheint am 18. September unter dem Titel »Das Paradox des langen Lebens« im Beltz-Verlag.

Im Gespräch geht es um diese und andere Themen:

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»Es ist an der Zeit, das Dogma zu hinterfragen!«

Ein ganzheitliches Verständnis von körperlicher und seelischer Gesundung möchte Edward Bullmore wachsen sehen. Der Chef der Psychiatrie an der Cambridge University fordert Wissenschaft und Gesellschaft auf, das 400 Jahre alte Denken zu überwinden, wonach Körper und Seele getrennte Systeme seien. Die Blut-Hirn-Schranke ist viel durchlässiger als der medizinische Mainstream anerkennen wollte. Das bedeutet, dass die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen ein Ende haben kann! Uwe Alschner sprach mit Edward Bullmore darüber, dass körperliche Immunsystem Prozesse wie Entzündungen auslösen und mit einiger Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Depression und anderen seelischen Leiden ursächlich sein kann.
Interview mit deutschen Untertiteln

Gesunder Darm – Gesunder Mensch

Egal ob Griechen, Chinesen oder Lateiner – es ist eine Grunderkenntnis traditioneller Medizin: Die Gesundheit beginnt im Darm.

Ist das aber ein Argument? Ist nicht alte Heilkunst „unwissenschaftlich“, oft von „Aberglauben“ geprägt, gar „Hokuspokus“? Hat nicht erst die moderne Wissenschaft, beginnend mit dem späten 19. Jahrhundert, die großen Fortschritte gebracht?

Sind nicht Robert Koch, Paul Ehrlich oder Alexander Flemming die wirklichen Ikonen? Sie haben doch jene Wirkstoffe entwickelt, die die großen Epidemien beseitigt und die Lebenserwartung dramatisch verlängert haben. Ist von Ihnen etwas über die Darmgesundheit bekannt? Nein.

Warum es sich dennoch lohnt, die „herrschenden Ansichten“ von der Überlegenheit der modernen Medizin über die traditionellen Heilmethoden einen Moment zurück zu stellen, dokumentiert der Vortrag, den Uwe Alschner hier referiert.

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