Wem nützt es?

Eine komplette Zeitungsseite widmete der Tagesspiegel in seiner Ausgabe vom 28. April 2019 dem Thema „Nahrungsergänzung“. Es war eine Darstellung, in der sich ein Mediziner scheinbar detailliert mit der Frage beschäftigte, wem Nahrungsergänzungen nützen. Seine Schlussfolgerung: es sei „ein Milliardengeschäft“ und nütze ansonsten niemandem, außer den Herstellern. In einem Videobeitrag setzt sich Vitalstoff.Blog-Herausgeber Uwe Alschner ausführlich mit zehn Aussagen des Artikels auseinander.

Spoiler-Alert: es gibt eine Branche, die um einige zig-Milliarden Euro schwerer ist, und die es geschafft hat, einen Standard für die Art und Weise zu etablieren, wie man Wirksamkeit medizinisch nachweist. Dieser Standard lässt sich jedoch auf komplexe biochemische Prozesse mit mehreren natürlichen Faktoren, wie es Mikronährstoffe sind, nicht anwenden. Qui bono?

Mehr zum Thema:

Warum Vitalstoffe nicht wirken dürfen.

Bruce Ames über Natürliche Auslese

Stephanie Seneff über Glycin und Glyphosat

Entzündungen als Hauptansatzpunkt für Depression

Depression ist eine erschreckend häufig auftretende Krankheit. Betroffene fühlen sich stigmatisiert, weil in ihrem Kopf „etwas nicht stimmt“. Im Extremfall ernten Sie sogar Unverständnis in ihrem Umfeld. Dass die Krankheit nicht im Kopf entsteht, schon gar keine Einbildung ist, sondern mit Reaktionen des Immunsystems zusammenhängt, ist ein Kernargument dieses Buches. Uwe Alschner sprach mit dem Autor, Cambridge-Professor Dr. Edward Bullmore, über Schlussfolgerungen aus diesem Befund. Es ist an der Zeit, so Bullmore, alte Dogmen zu hinterfragen. Und es ist wahrscheinlich, dass die Verminderung von Entzündungen im ganzen Körper ein Weg sein wird, Depressionen zu behandeln und ihre Entstehung zu verhindern. Das Interview mit Edward Bullmore hat folgenden Wortlaut:

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»Ist Glyphosat gefährlich?«

»Ist Glyphosat gefährlich?«, fragt Christiane Grefe in der Wochenzeitung DIE ZEIT vom 28. März 2019 und fügt als Unterzeile hinzu: “Was wir darüber darüber wissen – und was nicht”. Es ist gut, wenn Medien die Thematik Glyphosat aufgreifen. Gut auch, wenn sie versprechen, Licht ins Dunkel zu bringen. So jedenfalls verstehe ich die Beschreibung “Was wir darüber wissen – und was nicht”. Entsprechend interessiert habe ich den Artikel gelesen – und war ziemlich enttäuscht. In diesem Beitrag wende ich mich direkt an DIE ZEIT und Frau Grefe, um zusammenzufassen, was die Leserinnen und Leser hätten erwarten dürfen.

Der Beitrag aus ZEIT14/2019: https://www.zeit.de/2019/14/unkrautvernichtungsmittel-glyphosat-gesundheitsgefahr-krebs-risiken

Interview mit Dr. Stephanie Seneff über Glyphosat: https://vitalstoff.blog/2018/04/16/seneff/

Interview mit Professor em. Dr. Don Huber über Glyphosat: https://vitalstoff.blog/2018/06/01/follow-the-money/

»Es ist an der Zeit, das Dogma zu hinterfragen!«

Ein ganzheitliches Verständnis von körperlicher und seelischer Gesundung möchte Edward Bullmore wachsen sehen. Der Chef der Psychiatrie an der Cambridge University fordert Wissenschaft und Gesellschaft auf, das 400 Jahre alte Denken zu überwinden, wonach Körper und Seele getrennte Systeme seien. Die Blut-Hirn-Schranke ist viel durchlässiger als der medizinische Mainstream anerkennen wollte. Das bedeutet, dass die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen ein Ende haben kann! Uwe Alschner sprach mit Edward Bullmore darüber, dass körperliche Immunsystem Prozesse wie Entzündungen auslösen und mit einiger Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Depression und anderen seelischen Leiden ursächlich sein kann.
Interview mit deutschen Untertiteln

Fastenzeit – frommer Aberglaube, oder doch nicht?

Fasten ist nicht nur im Trend, sondern auch natürlich. Natürlich und gesund. Fasten ist auch mehr als eine Sache: Fasten im jahreszeitlichen Rhythmus ist eine nicht nur (wahrscheinlich nicht einmal in erster Linie) religiös betrachtet „fromme“ Enthaltsamkeit, sondern auch bio- und physiologisch natürliche Konstante. Auch im tageszeitlichen Verlauf ist kalorische (Selbst-)Beschränkung die eigentliche Regel, und in unserer zivilisierten Welt wahrscheinlich nur ein vermeintlicher Vorteil. #Autophagie und #Apoptose sind nur zwei Stichworte, die immunologisch extrem wichtige Prozesse eines gesunden #Stoffwechsel beschreiben. Phasenweiser, regelmäßiger (Nahrungs-)Mangel ist eine Grundbedingung für die bereits von Paracelsus beschriebene #Hormesis, also die Erhaltung, bzw. Wiedererlangung der #Anpassungsfähigkeit an widrige Umstände. Permanentes Wachstum ist verlockend, aber alles andere als #gesund.

Gesunder Darm – Gesunder Mensch

Egal ob Griechen, Chinesen oder Lateiner – es ist eine Grunderkenntnis traditioneller Medizin: Die Gesundheit beginnt im Darm.

Ist das aber ein Argument? Ist nicht alte Heilkunst „unwissenschaftlich“, oft von „Aberglauben“ geprägt, gar „Hokuspokus“? Hat nicht erst die moderne Wissenschaft, beginnend mit dem späten 19. Jahrhundert, die großen Fortschritte gebracht?

Sind nicht Robert Koch, Paul Ehrlich oder Alexander Flemming die wirklichen Ikonen? Sie haben doch jene Wirkstoffe entwickelt, die die großen Epidemien beseitigt und die Lebenserwartung dramatisch verlängert haben. Ist von Ihnen etwas über die Darmgesundheit bekannt? Nein.

Warum es sich dennoch lohnt, die „herrschenden Ansichten“ von der Überlegenheit der modernen Medizin über die traditionellen Heilmethoden einen Moment zurück zu stellen, dokumentiert der Vortrag, den Uwe Alschner hier referiert.

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