Was Hajo Friedrichs raten würde

Leserbrief auf einen Kommentar der Neuen Osnabrücker Zeitung:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Kommentar “Querdenker disqualifizieren sich” lässt leider jede Sachlichkeit vermissen! Es wäre in etwa vergleichbar mit einem Satz wie diesem: “Neue Osnabrücker Zeitung disqualifiziert sich” weil die Redaktion der Boulevard-Zeitung mit den Großen Buchstaben eine ihrer sinnfreien Balkenüberschriften veröffentlicht hätte. Was hat Querdenken mit Rednern einer nicht einmal von einer regionalen Hannoveraner Querdenken-Gruppierung veranstalteten Kundgebung zu tun?

Verstehen Sie zunächst einmal bitte eines: es handelt sich jeweils um unabhängige und eigenverantwortliche Gruppierungen und Redner! Scheren Sie nicht alles über einen Kamm!

Zweitens: verstehen Sie bitte auch, dass sich der Protest seit Monaten (!) um die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen dreht! Diese wird inzwischen sogar von zahlreichen offiziellen Stellen beklagt. Beispielhaft seien hier erwähnt:

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Abgeordnete müssen begründen, worauf Sie ihr Stimmverhalten gestützt haben!

Nachdem ich mich am Samstag auf der Kundgebung der Bürgerbewegung Osnabrück dafür ausgesprochen habe, die Argumente und Warnungen von Robert F. Kennedy jr. ernst zu nehmen, hat die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet.

Dort heißt es:

»In seiner weiteren Rede zitierte Alschner fast ausschließlich John F. Kennedys Neffen Robert Kennedy Jr., den der CDU-Politiker als seriösen und reflektierten Kritiker der Corona-Maßnahmen darstellte. Dass Kennedy bei seiner von vielen scharf kritisierten Rede an der Berliner Siegessäule unter anderem behauptet hatte, Microsoft-Gründer Bill Gates habe die Corona-Pandemie seit Jahrzehnten geplant, erwähnte Alschner nicht.«

Neue Osnabrücker Zeitung, 7.9.2020

Ich habe daraufhin heute zu dem Beitrag schriftlich Stellung genommen:

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