»Augenmaß und ethische Grundsätze werden mit Füßen getreten«

Am 30. März hat der Facharzt Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie, Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch, ein Video gepostet und sich darin mit Fakten und Mythen des neuartigen Coronavirus SARS-COV2 und der Krankheit COVID-19 auseinandergesetzt. Das Video ist binnen einer Woche rund 250.000 mal angesehen worden. Wir dokumentieren hier den Wortlaut zum Nachvollziehen.

Nach langer Bedenkzeit wende ich mich an die verbliebenen Vernunftbegabten, und ich möchte mir trotz möglicher Anfeindungen, Shitstorms oder Stigmatisierung das Recht nicht nehmen lassen, Kommentare von Journalisten, sogenannten Experten sowie Entscheidungen politischer Verantwortungsträger kritisch zu hinterfragen.

Ich lege großen Wert darauf, dass ich dies ausschließlich in meinem eigenen Namen mache und nicht als Repräsentant einer Einrichtung, Organisation oder Firma. Natürlich bin auch ich nicht im Besitz der Wahrheit und erhebe im Gegensatz zu den Regierungen auch keinen Anspruch darauf. Allerdings bemühe ich mich nach bestem Wissen und Gewissen, Fakten und falsche Ableitungen voneinander zu unterscheiden und damit der Öffentlichkeit eine differenzierte und eigenständige Bewusstseinsbildung zu ermöglichen.

SARS-CoV2 ist ein neues Virus, das vermutlich ausgehend von Fledermäusen auf bisher nicht bekanntem Weg im letzten quartal des Jahres 2019 in Wuhan in China auf die Menschheit übergesprungen ist.

Angaben zu Tötlichkeit oder Infektiosität hängen weitestgehend von der Bevölkerungsdichte, Hygieneverhalten, Alters- und Gesundheits-, wie auch der medizinischen Versorgungsstruktur ab. Da niemand, einschließlich der Weltgesundheitsorganisation, die tatsächliche Zahl der infizierten kennt, ist jede Angabe zur Übertragungswahrscheinlichkeit, wie auch zur Todesrate eine reine Mutmaßung. Schätzungen zur Dunkelziffer von Infektionsraten gehen gemittelt ungefähr vom Faktor 10 aus, was einerseits zwar bedeutet, dass vermutlich zehnmal mehr Personen infiziert, sind aber andererseits der Prozentsatz von schweren Fällen und Todesraten um den Faktor 10 überschätzt wird.

Immer wieder wird, so auch vom österreichischen Bundeskanzler, davor gewarnt Covid-19, also die durch SARS-CoV 2 ausgelöste Krankheit, durch den Vergleich mit Influenza, also der echten Virusgrippe zu verharmlosen. Wer so etwas sagt hat offensichtlich den Ernst der Influenza noch immer nicht erkannt, was ich deswegen für äußerst bedenklich halte, als wir mit der Influenza auch in Zukunft in der kalten Jahreszeit immer wieder werden rechnen müssen. Und wer das aktuelle Vorgehen fälschlicherweise als angemessen bewertet, müsste dies anlässlich der jährlichen Influenzadaten bei uns wohl jedes Jahr während der Influenza-Saison mit gleicher Konsequenz aufs neue einfordern müssen.

Während wir mit den aktuellen Zahlen, derzeit also etwas unter 700.000 Fällen, etwas über 30.000 Toten, Hysterie und Panik verbreiten, und im Auge der Politiker, die offensichtlich nichts von Ökonomie verstehen, die drastischen Maßnahmen als gerechtfertigt akzeptieren müssen, haben wir in all den letzten Jahren die Fall- und Todesfallzahlen der Influenza schulterzuckend zur Kenntnis genommen.

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind dies jedes Jahr zumindest 20 Millionen Fälle und 250.000 Tote, das ist also die untere Ggrenze der Schätzung. Im Vergleich dazu sind die aktuellen Maßnahmen völlig haltlos. Hier werden Augenmaß und ethische Grundsätze mit Füßen getreten. Wir haben nämlich nicht nur Verantwortung für aktuell Erkrankte, sondern auch für Wirtschafts- und Gesundheitssysteme, die in Zukunft so dringend benötigt werden. Alle Maßnahmen, die aktuell anlässlich SARS-CoV2 gefordert werden, die Händehygiene mit Händewaschen und Händedesinfektion, keine Kontakte zu Alten und anderen Risikopatienten die Empfehlung, dass kranke Personen zu Hause bleiben sollen, nicht einfach in die Menge husten und spucken sollen, usw., machen auch bei der jährlichen Influenzawelle Sinn, wurden aber von den gesundheitspolitisch Verantwortlichen bisher völlig ignoriert. Ähnliches gilt auch für die Grippeimpfung. Die ist zweifellos nur von eingeschränkter Wirksamkeit, aber wäre sie nur zu 30 Prozent effektiv, hieße das konsequenterweise, dass ein drittel zusätzlicher Beatmungsplätze, die derzeit durch Influenza infizierte blockiert sind, verfügbar wären.

Wo ist also der unmissverständliche Appell unserer gesundheitspolitisch Verantwortlichen geblieben, in Erwartung der anrollenden COVID19 Epidemie zumindest alle Angehörigen von Risikogruppen konsequent gegen Grippe durchzuimpfen? Die zweifellos tragischen Fälle aus Italien und Frankreich sind letztendes doch auch der Tatsache geschuldet, dass in diesen Ländern das Gesundheitssystem noch stärker als in Österreich oder Deutschland totgespart wurde, was sich neben den Möglichkeiten der intensivmedizinischen Versorgung auch in der Zahl nosokomialer, das heißt im Krankenhaus erworbenen Infektionen ausdrückt und damit assoziierte Todesfälle wegen eklatanter Mängel in der Krankenhaushygiene zu beklagen sind. So haben Frankreich und Italien mit 12 Intensivbetten pro 100000 Einwohner nur circa 40 Prozent der Intensivbetten, die im Vergleich in Österreich und Deutschland zur Verfügung stehen, wo auf 100000 Einwohner knapp 30 Intensivbetten kommen. Und da sind die aktuellen Nachbesserungen noch gar nicht miteingerechnet.

Sehr simplifiziert dargestellt, und ausschließlich auf Covid-19 fokussiert, hieße dies: gäbe es pro 100000 Einwohner 20 beatmungspflichtige Covid19-Patienten, so stünden in Österreich und Deutschland noch zehn Betten leer, während man in Frankreich und Italien acht Patienten beim Sterben zusehen müsste.

Laut ECDC, das ist also die europäische Behörde zur Krankheitsüberwachung, gab es im Jahr 2015 in Frankreich circa doppelt, und in Italien ca. viermal so viele Todesfälle durch Krankenhausinfektionen. Insofern hinken all die genannten Vergleiche, und [insofern] sollten die erwähnten Variablen auch bei der Berichterstattung und den Einschätzungen mit berücksichtigt werden. Der Satz „Gesundheit geht über alles“ ignoriert sträflich die Tatsache, dass wir uns diese Gesundheit auch morgen noch leisten können müssen. Irgendjemand muss nämlich dafür bezahlen, das dafür erforderliche Geld muss auch jemand erwirtschaften.

Insofern mutet es schon fahrlässig an, dass die aktuellen politischen Entscheidungen die Weltwirtschaft mit voller Wucht an die Wand fahren und damit den zwangsläufig folgenden Kollaps billigend inkauf nehmen. Die Schutzbehauptung „Wir haben alles getan“ schließt definitionsgemäß auch die Tatsache mit ein, dass auch jeder Schwachsinn umgesetzt wurde.

Bei diesem Ausmaß möglicher Kettenreaktionen darf man sich nicht mit dem Aspekt der Sozialromantik unter der Devise „es geht um jedes Menschenleben“ zufrieden geben, sondern haben die Entscheidungsträger auch die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, den Horizont ganzheitlich auch auf mittel- und langfristige Konsequenzen zu erweitern. Dazu gehört zwingend, Volkswirtschaftler und Ökonomen vorbehaltlos und gleichrangig und ohne falschen moralischen Druck zu Wort kommen und deren Einschätzung vorurteilsfrei in die Gesamtbewertung mit einfließen zu lassen. Hier werfe ich den Regierungen eklatantes Versagen vor.

Die Aufrufe zur Verzögerung, diese sogenannte „Mitigation“, mögen so lange und dort gerechtfertigt sein, wo eine Vorbereitung eines überforderungsgefährdeten Systems erforderlich scheint. Das ist bei uns ja nicht der Fall, aber selbst hier ist die volkswirtschaftliche Komponente mit zu berücksichtigen. Es darf nicht verwundern, dass die Kombination von mehrfachem Viruseintrag, wie dies beispielsweise in Norditalien durch chinesische Gastarbeiter, in Tirol und der Schweiz durch massiven internationalen Tourismus geschehen ist, die längerfristige Ignoranz ohne entsprechende Schutzisolierung der Gruppe der Schutzbedürftigen, und das sind ältere Personen und jene mit Grundkrankheiten, und die Situation eines auch bei Standardsituationen bereits chronisch überforderten Gesundheitssystems, wie dies beispielsweise in Italien der Fall ist, dann irgendwann das System zum Kippen bringt, und viele schwer kranke und tödliche Verläufe zu beklagen sind.

Mit großer Verwunderung muss ich zur Kenntnis nehmen, dass nicht nur fachlich herausragende Virologen, sondern auch Einrichtungen wie das Robert-Koch-Institut oder die Weltgesundheitsorganisation nicht belegbare Zahlen zur Tötlichkeit und Infektiosität als Fakten präsentieren oder übernehmen, ohne auch nur Näherungsweise die Zahl der Infizierten zu kennen. Es gibt weltweit derzeit eine einzige zuverlässige Datenquelle, und die beruht ironischerweise auf einem menschenverachtenden Feldversuch, in dem die japanischen Behörden die Gäste auf dem Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“ unabhängig davon, ob sie krank, ohne Symptome infiziert, oder noch nicht infiziert waren, am Aussteigen gehindert haben. Das heißt primär: ohne Bereitstellung einer Schutzausrüstung gemeinsam zusammengesperrt haben.

Hierbei ist auch noch zu berücksichtigen, dass Kreuzfahrtschiffe in Anbetracht ihrer Gäste nicht mit der allgemeinen Bevölkerung vergleichbar sind, da die durch Alter und Grundkrankheit definierten Risikogruppen bekanntermaßen auf Kreuzfahrtschiffen deutlich überrepräsentiert sind. Und Kreuzfahrtschiffe – und das ist durch Studien mit Influenza belegt – die Ausbreitung von Erregern, die unter anderem durch Tröpfcheninfektionen übertragbar sind, besonders begünstigen.

Und selbst unter diesen für Reisende und Mannschaft maximal ungünstigen Bedingungen wurden von 3700 Personen „nur“ 712 infiziert. Das sind weniger als 20 Prozent, und bisher sind zehn Todesfälle zu beklagen. Das sind trotz dieser geschilderten Hochrisiko-Zusammensetzung 1,4 Prozent.

Bisherigen Analysen zufolge gibt es keine schweren Verläufe bei gesunden Kindern und betreffen diese schweren Verläufe in erster Linie die genannten Risikogruppen. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Und trotz all dieser Erkenntnisse wird nach wie vor eine Schwarz-Weiß-Malerei betrieben, als gebe es nur die Möglichkeit entweder alle Einwohner ohne jede Schutzmaßnahme in gleicher Weise ohne Rücksichtnahme zu exponieren, oder alternativ einen kompletten Shut-Down zu veranlassen.

Folgt man seriösen Schätzungen, wonach maximal zehn Prozent der arbeitenden Bevölkerung einer Risikogruppe angehören, wäre es problemlos möglich, alle Schutzbedürftigen unter konsequente Isolierung zu stellen und dem Rest der Bevölkerung unter Einhaltung vernünftiger allgemeiner Schutzmaßnahmen ein möglichst unbeeinträchtiges Leben zu gestalten, wodurch auch eine Absicherung der Weltwirtschaft ermöglicht würde. Man muss kein Wirtschaftsexperte sein, um die aktuellen vollmundigen Entschädigungsversprechungen als Lüge zu enttarnen.

Das Ausmaß des wirtschaftlichen Kollateralschadens übersteigt selbst die finanziellen Möglichkeiten der reichsten Wirtschaftsstandorte bei weitem. Und wir sprechen hier, egoman wie wir sind, von den reichen Staaten mit einem gut verankerten Sozialsystem und keiner denkt aktuell an die vermutlich zig- oder hunderttausenden Toten, die am Tropf einer funktionierenden Weltwirtschaft hängen und tagtäglich darum kämpfen müssen, dass ihre Familie zuhause nicht verhungert. Aber selbst bei uns wäre es interessant zu erheben, wie viele Personen Covid19-bedingt verzögert behandelt werden, was bei Herzinfarkt und
Schlaganfall durchaus kritisch zu sehen ist, aus Sorge um eine mögliche Infektion nicht zeitgerecht zum Arzt oder ins Spital gehen, infolge existenzieller Gefährdungen in die Depression rutschen, oder als Worst Case vor den Trümmern einer vernichteten Existenz stehend Suizid begehen.

Das Ziel der beschwichtigenden Aussagen ist es offensichtlich, die Bevölkerung ruhig zu stellen. Nicht ohne Grund wird Medien wie dem ORF die Darstellung von Positionen, die von der aktuellen Regierungslinie abweichen, untersagt. Spannend wird aus meiner Sicht die Frage, wie die politischen Entscheidungsträger ohne Gesichtsverlust aus dieser prekären Situation herauskommen wollen.

Letztlich steht zu befürchten, dass ein wodurch auch immer – zum Beispiel saisonal – bedingtes Abflauen der Pandemie als Rechtfertigung der aktuellen und wirklichen Entscheidungen missbraucht wird, wogegen man bei mangelndem Ansprechen die Schuld entweder der Natur der Infektion oder dem Fehlverhalten der Bevölkerung anlasten wird. Und ist es nicht ein Paradoxon, dass einerseits die Hoffnung auf eine Eingrenzung der Pandemie durch eine Herdenimmunität geweckt wird, während man unter Billigung des nachhaltigen enormen wirtschaftlichen Schadens alles tut, um die Entwicklung eben genau dieser Herdenimmunität zu verhindern?

Betrachtet man die Dauer zur Entwicklung eines entsprechend geprüften, somit universell verfügbaren und global in ausreichendem Maß anwendbaren Impfstoffes, ist ein nennenswerter Beitrag der Impfung zur Entwicklung dieser Herdenimmunität wohl eher als eine Illusion zu sehen.

An dieser stelle auf weitere mögliche Versorgungsdefizite einzugehen, würde wohl den Rahmen sprengen. Zweifellos könnten aber der von Fachleuten prophezeite Mangel an Produkten, die Unterbrechung der Versorgung von in Asien hergestellten Produkten und so weiter, von denen wir abhängig sind (darunter beispielsweise auch essentielle Antibiotika) weitere dramatische Konsequenzen haben.

Zusammengefasst bestehen also aktuell folgende, durch Fakten belegbare Aussagen:

SARS-COV2 ist ein neues Coronavirus mit einem breiten Krankheitsspektrum von asymptomatischer Besiedelung bis zu tödlichen Verläufen. Grundkrankheiten und Alter sind assoziiert mit einem häufig schwereren Verlauf. Ein positiver Effekt der Händehygiene gilt als nachgewiesen. Ebenso gilt auch eine positive PCR, d.h. der Nachweis von Erbsubstanz des SARS-COV2, als Infektionsindikator. PCR-positive Personen sind als infiziert zu werten.

Das Outcome insbesondere der schwereren Fälle ist erwiesenermaßen von der Infrastruktur abhängig und, auch das gilt als erwiesen: es ist von einer dramatischen Auswirkung auf die Weltwirtschaft auszugehen.

Derzeit noch nicht belegt sind alle Angaben zur Infektiosität und Tötlichkeit. Derzeit verfügt niemand über die hierfür erforderlichen Bezugszahlen. Auch ist ein allgemein positiver Effekt des sogenannten Social Distancing und von Schulschließungen nicht erwiesen. So wurde beispielsweise in Singapur darauf verzichtet und trotzdem die Pandemie vor Ort unter Kontrolle gebracht. Ähnliches gilt derzeit auch für Schweden.

Es wäre auch wirklich wünschenswert, dass zumindest die Repräsentanten öffentlicher Medien die englische Sprache soweit beherrschen, dass „Social Distancing“ sinngemäß korrekt übersetzt wird. Es bedeutet nämlich „in Gesellschaft“, das heißt also bei Menschenansammlungen entsprechenden Abstand zu halten. „Social“ hat mit sozial nichts zu tun

Grenzschließungen haben nach Ausbrüchen innerhalb des Landes keinen erwiesenen Effekt. Das gleiche gilt auch für das Screening asymptomatischer Personen was ja mittlerweile auch vom RKI nicht mehr empfohlen wird. Die Rechtfertigung eines Shutdowns bei Berücksichtigung aller Konsequenzen ist im allerhöchsten Maß fraglich. Offen ist trotz gewisser Hinweise bei Betrachtung der aktuellen epidemiologischen Kurven die Frage nach einem saisonalen Muster, ebenso wie die Frage, ob die seit kurzem verfügbaren Antikörperbestimmungen auch als zuverlässige Immunitätsmarker gewertet werden dürfen.

Auch der Schutz der allgemeinen Bevölkerung durch Masken ist nicht belegt. Am ehesten ist wohl der Schutzfaktor dadurch möglich, dass bei korrektem Handling – und da gehört die Bevölkerung aber auch geschult – der Griff ins Gesicht, ins ungeschützte Gesicht, unterbleibt.

Es war meine Absicht, mit dieser Darstellung faktenbasiert zu informieren und auch auf fragwürdige Aspekte und Entscheidungen von unermesslicher Tragweite unmissverständlich hinzuweisen. Ich verbinde das mit der Hoffnung, den durch das aktuelle irrationale und maßlose Vorgehen bedingten Kollateralschaden wenigstens ein wenig eindämmen zu können.

Bleiben Sie gesund und bewahren Sie sich in Zeiten wie diesen die unverzichtbare Portion Humor!

Vielen Dank fürs Zuhören!

Martin Haditsch

YouTube Video von Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch äußert „nach längerer Bedenkzeit“ harsche Kritik an Politik und Medien hinsichtlich der Behandlun der Corona-Krise

Zur Person: Professor DDr. Martin Haditsch studierte Medizin und Biologie in Graz und Salzburg und wurde in beiden Fächern promoviert. Es folgten eine Ausbildung zum Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie sowie eine Zusatzausbildung zum Facharzt für Infektiologie und Tropenmedizin. Nach über 20-jähriger klinischer Tätigkeit mit den Schwerpunkten klinische Mikrobiologie, Parasitologie, Tropen- und Reisemedizin und Impfungen in einem Spital in Linz/Österreich sowie der Gründung des TravelMedCenter Leonding Österreich wurde DDr. Martin Haditsch Anfang 2010 Ärztlicher Leiter der Mikrobiologie an der Labor Hannover MVZ GmbH, seit Juni 2011 ist er Ärztlicher Leiter der gesamten Labor Hannover MVZ GmbH.

Im Juni 2012 wurde DDr. Haditsch vom Bundespräsidenten der Republik Österreich zum Professor ernannt. Professor DDr. Martin Haditsch engagiert sich in zahlreichen Organisationen und Funktionen vor allem auf den Gebieten Reisemedizin und Impfungen. So ist er unter anderem Initiator, Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Reise- und Touristikmedizin (Austrian Society for Travel and Touristic Medicine/ASTTM), Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Tropenmedizin, Parasitologie und Migrationsmedizin (ÖGTPM), Mitglied des Wehrmedizinischen Beirates des österreichischen Ministeriums für Landesverteidigung, Mitglied des Examination Committee und der Destination Communities Support Interest Group (DCSIG) der Internationalen Gesellschaft für Tropenmedizin (ISTM), Mitglied der International Scientific Working Group on Tick-Borne Encephalitis (ISW-TBE), Mitglied des Editoral Board des „Journal of Travel Medicine“ (JTM) und des Journals „Travel Medicine and Infectious Disease“ sowie International Advisor der Asia Pacific Travel Health Society (APTHS).
Quelle: Centrum für Reisemedizin, Stuttgart [PDF]

Veröffentlicht von

Uwe Alschner

Uwe Alschner, Dr. phil., M.A., Jahrgang 1965, ist Unternehmensberater, zertifizierter »Big Five for Life« Coach und Trainer. Er verfügt über eine rund zwanzigjährige Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Führungskräften und Entscheidern aus Politik und Wirtschaft. Als Übersetzer und Sprecher hat Uwe Alschner John Strelecky, Bestsellerautor und Erfinder der Big Five for Life Konzeption für Leadership und persönlichen Erfolg, seine deutsche Stimme geliehen und die Big Five for Life seit 2010 in Deutschland etabliert. Heute arbeitet Uwe frei als Leadership- und Führungskräftecoach und arbeitet neben dem Big Five for Life Konzept auch mit anderen Ansätzen für Leadership, u.a. »Start with Why« von Simon Sinek und dem Upstalsboom-Weg von Bodo Janssen. Fotohinweis: Guido Rottmann

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