Wir haben allen Grund, Kennedy ernst zu nehmen

Ich möchte Ihnen heute von einem Mann erzählen, der als neunjähriger Junge erleben musste, wie sein Onkel erschossen wurde. Fünf Jahre später wurde dann auch sein eigener Vater Opfer eines Mordanschlags. Der Junge war damals 14 Jahre.

Der Junge wuchs im Amerika der 1960er Jahre auf, aber seine Angehörigen waren keine mexikanischen Drogenhändler oder Gangleader aus der Bronx, von wo wir Gewaltverbrechen gewohnt sind. Der Sarg des Onkels wurde an Bord der AirForce One nach Washington geflogen, weil der Onkel als Präsident der Vereinigten Staaten erschossen worden war. Der Vater starb im Wahlkampf um dasselbe Amt. Sein Sohn, von dem ich Ihnen heute erzählen möchte, trägt den selben Namen: Robert F. Kennedy. Und weil er der Sohn ist, auch den Zusatz Junior, der Jüngere.

Dass ich hier stehe und öffentlich spreche, hat mit diesem Mann zu tun, mit Robert F. Kennedy, jr. Als ich mich bemühte, die widersprüchlichen und beängstigenden Informationen rund um die Pandemie zu sortieren, um mir ein Bild zu machen, war es Bobby junior, wie ihn seine Anhänger nennen, der mir half, den Mut zu fassen und dorthin zu sehen, wo die Angst ist. Getreu dem Sprichwort: „Wo die Angst ist, ist der Weg.“

Wie sein Onkel und auch sein Vater, hat er den Mut, heiße Eisen anzufassen und Tabus zu brechen. Und das ist es, was wir in dieser unübersichtlichen Lage alle aufgefordert sind zu tun!

Im April dieses Jahres, als es in den USA in New York viele Tote gab, hat Robert Kennedy sich mit der Virologin Dr. Judy Mikovits solidarisiert, die ein vielbeachtetes Buch über „Die Pest der Korruption“ geschrieben hat. In diesem Buch spielt eine Person eine zentrale Rolle, die auch in Deutschland beinahe jeder Mensch kennt. Es ist Dr. Tony Fauci, der Chef der Covid-Task-Force im weißen Haus. Er ist etwa 30 Jahre älter als Christian Drosten, aber seine Rolle ist in etwa dieselbe: er berät die US-Regierung genau so, wie Professor Drosten die Bundesregierung berät. Und er ist ähnlich umstritten bei den einen, wie vergöttert bei den anderen.

Bei Robert F. Kennedy jr. ist Dr. Fauci umstritten. Und zwar nicht erst seit der Covid-Krise.

Warum ist das so, habe ich mich gefragt? Warum begibt sich ein Mitglied einer der renommiertesten Familien Amerikas in eine solche Position? Warum setzt er sich dem Risiko aus, als „Wirrkopf“ abgestempelt zu werden, wie es nicht nur die TAZ an diesem Wochenende wieder tat. Ist Robert Kennedy jr. ein Wirrkopf, fragte ich mich?

Ich will die Antwort vorweg nehmen: Robert F. Kennedy, jr. ist alles andere als ein Wirrkopf. Er ist ein Mann, der wie seine Vorfahren bereit ist, große Risiken auf sich zu nehmen und Tabus anzurühren. Hat Bobby Kennedy in allem Recht? Sicher nicht, er ist kein Übermensch und kein Heiliger. Aber er kennt sich aus, und wir tun gut daran, seine Argumente zu prüfen. Denn wenn nur zehn Prozent von dem stimmen, was Kennedy sagt, haben wir allen Grund alarmiert zu sein, und zwar nicht über Covid!

Bobby Kennedy war am Wochenende in Berlin und hat vor zigtausend Menschen gesprochen. Auch ich bin hingefahren, weil ich hören wollte, was er zu sagen hatte. Ich wünschte mir, die Medien hätten Ihnen allen, die Sie nicht dort waren, die Möglichkeit gegeben, sich ein eigenes Bild zu machen und seine Rede übertragen. Leider war es nur der russische Sender RT Deutsch, der die Rede live übertrug. Sie können – und sie sollten sie nachher nachsehen. Sie finden sie auf YouTube oder auf meinem Blog.

Kennedy sprach zunächst über die Tatsache, dass Angst kein guter Ratgeber ist. „Angst essen Seele auf“ ist nicht nur der Titel eines Fassbinder-Films. Es ist auch ein Zitat von Professor Klaus Püschel, dem Rechtsmediziner des Universitätsklinikums Hamburg. Püschel hat sehr früh kritisiert, wie unsere Regierungen Angst vor dem Virus geschürt haben. Robert Kennedy hat in diesem Zusammenhang die Aussage eines Nazi-Führers vor dem Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunal zitiert: „Sie müssen den Leuten nur Angst machen, dann folgen sie Ihnen wohin sie wollen.“

Auch wenn Ihnen dieses Zitat unangemessen vorkommen mag. Es ist keine Relativierung der Nazi-Zeit. Es ist die Aufforderung zur Differenzierung!

Was, wenn das Virus wirklich nicht so gefährlich ist? „Was, wenn die Covidioten recht haben?“ Diese letzte Frage ist ein aktuelles Zitat aus der Neuen Zürcher Zeitung, und es ist genau die Frage, die Bobby Kennedy stellt, wenn auch in anderer Formulierung. „Kann es sein, dass man uns als Gesellschaft hat Angst machen wollen, damit wir Maßnahmen über uns ergehen lassen, die wir sonst niemals akzeptiert hätten?“

Wenn Sie diese Frage nun mit „Nein“ beantworten wollen, frage ich Sie: was macht Sie so sicher? Sind Sie nun Virologe und bewerten diese Frage aus eigener Kompetenz? Oder haben Sie nur ein Gefühl, dass Sie sich nicht vorstellen können, wie es gelingen könnte, auf der ganzen Welt gleichzeitig Regierungen und Wissenschaftler in die Irre zu führen.

Dann reiche ich Ihnen die Hand! Das konnte ich auch nicht. Oder wollte es nicht. Bis ich mich erinnert habe, dass es nicht das erste Mal gewesen wäre, wo Verbrauchern, Wählern, Patienten Lügen aufgetischt worden sind, obwohl die Wahrheit eine andere war.

Der VW-Abgas-Skandal, Diverse Steuererhöhungen, die zunächst ausgeschlossen wurden aber dann doch kamen, fallen ein. Ja, natürlich. Das ist doch nicht das selbe, werden Sie einwenden. Stimmt. Aber erinnern Sie sich an den Contergan-Skandal? An Lipobay? Oder die Lügen der Tabakindustrie? Daran, dass DDT für Schädlingsbekämpfung in Kinderzimmern und Schulen angepriesen wurde? An die Pentagon-Papers, die bewiesen, dass die US-Regierung ihr eigenes Volk belogen und den Vietnamkrieg bewusst herbeigeführt hatte?

Da sind wir übrigens wieder bei den Kennedys. President John F. Kennedy hatte den Abzug der US-Militärberater aus Vietnam angeordnet, kurz bevor er starb. Sein Nachfolger nahm diese Order als eine seiner ersten Amtshandlungen wieder zurück, noch ehe Kennedy sein Staatsbegräbnis erhalten hatte. Auch Bobby Kennedy Senior hatte viele heiße Eisen angefasst, sowohl als Justizminister seines Bruders als auch als Senator und späterer Präsidentschaftskandidat. Eisen, die die wirtschaftlichen Interessen von wichtigen Industrien betrafen. Sie bezahlten das mit ihrem Leben. Ja, natürlich ist mir bekannt, dass beide Kennedys offiziell von verwirrten Einzeltätern ermordet wurden.

Aber wissen Sie warum die Akten des Präsidentenmordes auch 70 Jahre danach noch unter Verschluss sind, wenn es ein wirrer Einzeltäter war, der John F Kennedy erschoss? Und wissen Sie, dass es die CIA war, die den Begriff „Verschwörunsgtheoretiker“ erfand und die Agenten anwies, die Glaubwürdigkeit von Kritikern der offiziellen Ermittlungen mit dem Schmähwort des Verschwörungstheoretikers zu belegen? Dass die magische Kugel, die Kennedy tötete, physikalisch nicht aus einer Waffe gekommen sein kann, da es mehrere Einschusswinkel gibt, ist eine historische Tatsache, die durch den Obduktionsbericht belegt ist.

Was hat das mit Robert Kennedy junior zu tun, fragen Sie sich? Nun. Er ist es, der zu Recht darauf hinweist, dass es diverse Ungereimtheiten auch im Zusammenhang mit der Covid-Krise und der wissenschaftlichen wie der politischen Behandlung dieser Angelegenheit gibt.

Auch jetzt geht es erneut um milliardenschwere Geschäftsinteressen, nicht nur der Impf- und Pharmahersteller, sondern auch der großen Tech-Firmen aus dem Silicon Valley, die riesige Summen an uns verdienen, aber keine Steuern zahlen. Wir sind drauf und dran, die Bedingungen zu schaffen, die es technisch möglich machen, jeden einzelnen per Knopfdruck von jeglicher gesellschaftlichen Teilhabe auszuschliessen. Und das nur, weil es die angebliche Gesundheitsgefahr erfordert. Wollen wird das?

Alles, was Kennedy fordert, ist eine offene und transparente Debatte dieser Ungereimtheiten! Und was tun unsere Medien und Politiker? Sie leisten sich den Luxus – oder die Frechheit – Ihnen zu erzählen, dass es sich nicht lohne, die Fragen zu beantworten, die Kennedy aufwirft. Dabei ist er nur einer der berühmtesten, aber längst nicht einziger Kritiker von Rang und Namen.

Ja, es stimmt. Robert F. Kennedy jr. ist sehr kritisch eingestellt, wenn es um das Thema Impfen geht. Es ist jedoch eine dreiste Lüge, wenn man ihn als Impfgegner abstempeln und damit die Auseinandersetzung mit seinen Argumenten ablehnen will.

Kennedy ist kein Impfgegner, aber er ist ein Anwalt für die Interessen derer, die durch Impfungen geschädigt worden sind, und jener, die durch Impfungen noch geschädigt werden können. Er hat dafür unsere Anerkennung verdient!

Und unsere Aufmerksamkeit!

Wussten Sie, dass die US-Gesundheitsbehörde CDC von Robert F. Kennedy jr. und seinen Mitstreitern verklagt werden musste, um zuzugeben, dass kein einziger Impfstoff auf Sicherheit getestet worden ist so wie Arzneimittel auf Sicherheit getestet werden müssen, bevor sie zugelassen werden?

Wussten Sie, dass seit 1986 kein Hersteller in den USA mehr für Schädigungen durch Impfungen haftbar gemacht werden kann, sondern dass der Amerikanische Staat diese Haftung übernommen hat und heute unter den Lasten dieser Verantwortung ächzt? Bis dato wurden mehr als 4 Milliarden US-Dollar an Kompensationszahlungen für Schäden und Leid ausgezahlt. Ist das nicht ein bisschen viel Geld für etwas, das angeblich doch so sicher ist?

Wussten Sie, dass es gerichtsfeste Aussagen von mehreren Whistleblowern aus der Gesundheitsbehörde CDC gibt, die bestätigen, dass wissenschaftliche Daten zum Zusammenhang von Impfungen und Autismus vernichtet worden sind, weil sie diesen Zusammenhang bestätigt haben?

Wussten Sie, dass Dr. Andrew Zimmerman, der wissenschaftliche Berater der US-Regierung, in einem Pilot-Klageverfahren vor dem US-Impfgericht einen Zusammenhang zwischen Impfung und Autismus laut Eidesstattlicher Versicherung bestätigt hat. Dass er vor seiner Zeugenaussage im Verfahren abgezogen und der Fall durch aussergerichtliche Einigung und eine hohe Kompensationszahlung „aus der Welt geschafft“ wurde? Dass dadurch die Pilotwirkung entfallen ist und tausenden anderen Fällen die fällige Kompensation in höhe weiterer Milliarden verweigert wurde? Wussten sie das? Es ist damit heute nicht mehr haltbar und den Herstellern auch untersagt, zu behaupten, dass Impfung nicht Autismus verursachen kann. Wussten Sie das? Und wussten Sie, dass Autismus als Nebenwirkung auf den Beipackzetteln von Impfungen aufgeführt ist?

Ich wusste das alles nicht, bevor ich mich mit Robert F. Kennedy jr. beschäftigt hatte. Ich habe ihm auch nicht geglaubt, aber ich habe seine Argumente überprüft.

Als promovierter Historiker habe ich gelernt, an der Quelle nachzuschauen, anstatt irgendwelchen fragwürdigen „Faktencheckern“ zu vertrauen, die mir nicht einmal Rechenschaft darüber ablegen, wer sie bezahlt. Als Anglist bin ich auch in der Lage, die Studien zu selbst lesen, anstatt mir von Medien wie dem Spiegel vorschreiben zu lassen, was die Studien besagen, aber mir zu verschweigen, dass der Spiegel wie andere Medienorgane 7 stellige Zuwendungen der Gates-Stiftung bekommen haben, die jetzt sagt, nur ein Impfstoff könne Normalität zurück bringen?

Covid ist eine ernste Erkrankung für alle diejenigen, die ein schwaches Immunsystem haben. Dies betrifft alte Menschen und solche mit chronischen Erkrankungen. Diesen Kreis müssen wir schützen.

Wir müssen ansonsten aber vor allem offen und transparent kommunizieren. Das ist eine Grundbedingung in einer Demokratie. Die Menschen sind in der Lage, genau so gute Entscheidungen zu treffen wie jeder Politiker, wenn sie die nötigen Informationen haben. Darauf sollten wir uns konzentrieren: Verhältnismäßigkeit schon in den Daten! Also keine Zahl ohne Bezugsgröße nennen! Fallzahlen sind nicht dasselbe wie die Zahl der positiv Getesteten und beide sind bedeutungslos ohne die Zahl aller Tests. Gegen diesen Grundsatz wird seit Monaten verstoßen. Das muss aufhören!

Sie, meine Damen und Herren, wir alle, müssen dafür sorgen, dass diese Verhältnismäßigkeit hergestellt werden, indem wir unsere Politiker in Kommunen, Bund und Ländern entsprechend anmahnen. Wir müssen auch anmahnen, dass der kritische wissenschaftliche Diskurs ermöglicht wird.

Wir müssen dafür sorgen, dass Wissenschaftler wie Professor Sucharit Bhakdi und Praktiker wie Dr. Wolfgang Wodarg einbezogen werden. Wissenschaft entsteht nicht nur im Labor, sondern in der kritischen Debatte, im Disput unterschiedlicher Experten. Auch hieran mangelt es in Deutschland seit langem!

Das Buch von Dr. Mikovits ist eine Anklage gegen die Pest der Korruption in der Wissenschaft. Es gibt strukturelle Korruption in Wissenschaft und Politik auch bei uns.

Freiheit von Forschung und Lehre ist eines der zentralen Pfeiler einer aufgeklärten Gesellschaft.

Doch bereits die Finanzierung der Forschung ist heute ein großes Problem. Wirtschafts- und Finanzpolitische Rahmensetzung hat zu einer dramatischen Unterfinanzierung der Hochschulen geführt. Seit Mitte der 1980er Jahre haben Drittmittel eine dominante Bedeutung im Wissenschaftsbetrieb erlangt. Drittmittel sind Zuwendungen von – vor allem – Unternehmen an Wissenschaftler und Hochschulen. Stiftungslehrstühle, Stipendien und sonstige Projektförderungen. Jeder Wissenschaftler muss heute viel Zeit damit verbringen, Finanzierung einzuwerben für Projekte, die ihm/ihr am Herzen liegen.

Geldgeber sind immer häufiger Unternehmen oder Organisationen mit einem Interesse an kommerzieller Nutzung solcher Forschungsergebnisse. Dies bedeutet, dass einerseits Geundlagenforschung, die für die Risikobewertung neuer Technologien notwendig ist, kaum mehr finanziert wird, weil kein patentierbarer Nutzen damit verbunden ist.

Andererseits ist es aufgrund der Interessen wichtiger Geldgeber (öffentlich wie privat) auch immer öfter der Fall, dass Hochschulen intervenieren, wenn Wissenschaftler unbequeme Wahrheiten verkünden.

Ich habe persönlich im März erlebt, wie ein Virologie-Professor einer deutschen Universität ein mir gegebenes Interview/Statement zu Corona zurückziehen musste, weil seine wissenschaftliche Expertise politisch quer lag. Die Universität hat den Virologen aufgefordert, dieses Statement zurück zu ziehen!

Das war ein glatter Verfassungsverstoß! Niemand darf gezwungen werden, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse politischen Opportunitäten unterzuordnen, heisst es sinngemäß im Artikel 5 Absatz 3 Satz 1 des Grundgesetzes. Doch genau das geschieht aktuell in diesem Land – und zwar nicht nur in einem Fall!

Dahinter steht eine fatale Systematik: Hochschulen sind abhängig von privaten Finanzmitteln und vom politischen Wohlwollen des Staates. Staaten oder Bundesländer werden regiert von Politikern, die gewählt und wiedergewählt werden wollen, wofür sie Geld benötigen. Ein Wahlkampf ist teuer. Parteien und Kandidaten für politische Ämter sind auf Spenden und andere Zuwendungen angewiesen. Sie brauchen Geld, auf gut deutsch.

Geld bekommen sie von Unternehmen, und zwar direkt als Spende auf ihr Wahlkampfkonto oder als Spende an Organisationen (Vereine oder Stiftungen) in ihrem Wahlkreis. Rechtlich ist alles unangreifbar. Aber es entstehen Abhängigkeiten. Politiker können sich kaum noch wirklich frei entscheiden, weil sie riskieren, dass der Geldfluss versiegt, sobald sie ihre industriellen Spender und „Förderer“ verprellen.

Unter den finanzkräftigen Branchen steht die Pharma-Industrie ganz oben. Die Branche hat alleine fast doppelt so viele Lobbyisten im Einsatz auf Politiker und Regierungen (wie auch auf Medienvertreter) wie die nächstgrößeren fünf Branchen zusammen. Manchmal sitzen Politiker sogar in Aufsichtsgremien von privaten Unternehmen während sie im Bundestag für dasselbe Fachgebiet “dem Deutschen Volke” Gesetze erlassen. Ein solcher Fall ist für zahlreiche Politiker aus der jüngeren Vergangenheit belegt, darunter auch den heutigen Corona-Experten Karl Lauterbach. Der saß im Aufsichsrat eines Krankenhauskonzerns bis er im Schattenkabinett des damaligen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück als „zukünftiger Gesundheitsminister“ fungierte. Er war zuvor jahrelang gesundheitspolitischer Sprecher der SPD, aber im Aufsichtsrat den Interessen des Unternehmens verpflichtet. Wie geht das?

Über derartige Fälle spricht noch viel kenntnisreicher Bobby Kennedy jr. Er hätte die Wahl und könnte viel bequemer und wahrscheinlich lukrativer schweigen. Doch wie würde er sich dann fühlen? Wenn er aus persönlicher Bequemlichkeit oder für finanzielle Vorteile diese und andere Interessenkonflikte nicht ansprechen würde? Sein Vater und sein Onkel haben sich nicht gescheut, heiße Eisen anzufassen. Und diese Unbestechlichkeit und Unbeugsamkeit hat Bobby Kennedy jr. von ihnen geerbt.

Ich könnte hier einen ganzen Abend und länger über einzelne Fälle berichten. Viele davon würden mit dem Namen Fauci zusammenhängen, dem amerikanischen Über-Drosten. Es wären Berichte, die Ihnen vorkommen würden wie aus einem schlechten Krimi. Es ist leider die Realität!

Wir brauchen unbedingt ein echtes Lobbyregister, also absolute Transparenz. Wir brauchen aber vor allem den Mut, uns von den fadenscheinigen Totschlagargumenten zu befreien, wie sie Stigmatisierungen „Impfgegner“, Verschwörungstheoretiker oder Corona-Leugner letztlich beinhalten!

Hat es Fälle gegeben, wo Unternehmen oder finanzkräftige Geldgeber Politik oder Öffentlichkeit über ihre Geschäfte oder Absichten getäuscht haben, um sich Vorteile zu verschaffen? Wir alle wissen, dass das so ist. Ob es Flick-Spenden, Schwarze Kassen, Rüstungsgeschäfte oder Interessen an Ölquellen waren. Was macht uns heute so sicher, dass jetzt alles anders ist, wenn jemand mit der Erfahrung, Reputation und Familiengeschichte wie Robert F. Kennedy jr. Indizien aufzeigt? Was werden wir sagen, wenn uns eines Tages unsere Enkel fragen sollten: habt ihr davon nichts gewusst?

Wir können nicht mehr behaupten, es nicht gewusst zu haben. Wir sollten auch nicht sagen, wir wollten es nicht wissen. Dazu könnten die möglichen Folgen zu schwer wiegen angesichts enormer finanzieller Belastungen und angesichts unkalkulierbarer Risiken durch Gen-Impfung.

Wir sollten uns das Recht nehmen, welches uns zusteht. Wir sollten unsere Pflicht tun. Wir sollten genau hinschauen, anstatt uns abwiegeln zu lassen!

Wir müssen Robert F. Kennedy jr. ernst nehmen!

Mitschnitt der Rede bei der Kundgebung der Bürgerbewegung Osnabrück am 5. September 2020

Veröffentlicht von

Uwe Alschner

Uwe Alschner, Dr. phil. M.A., Traumdoc, Big Five for Life® Coach, ist begeisterter Blogger und Coach. Die Beiträge drehen sich vorwiegend um die Themen Eigenverantwortung, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung.

5 Gedanken zu „Wir haben allen Grund, Kennedy ernst zu nehmen“

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