Kappes!

FAS_Salat_20100808Mit Deutschland verbinden sich international verschiedene Assoziationen. Einige davon sind bereits leicht verblasst. „Das Land der Dichter und Denker“, als das „wir“ einst galten sind wir nicht mehr. Dafür sind wir jetzt Pabst. Und wir sind die „Krauts“. Und das liegt daran, dass wir in Deutschland viel Kohl verzehren. Einen Großteil davon als durch Gärung konserviertes „Sauerkraut“. Eignet sich gut als Beilage zum Braten. Oder (mit Würstl oder Leberkäs) zum Bier – dann vielfach auch „bayrisch Kraut“ genannt. Kohl gibt es Weiß und Rot und Grün. Allen Kohl-Sorten ist es gemein, dass sie sehr nahrhaft sind. Sie machen „satt“. Und sind nicht zuletzt deswegen sehr beliebt! Kappes! weiterlesen

Was lange währt …

Wer Neues erschaffen will, hat alle zum Feind, die aus dem Alten Nutzen ziehen!

Das Zitat von Niccolo Machiavelli ist rund fünfhundert Jahre alt – und hat doch nichts von seiner Aktualität verloren. Wer sich für Vitalstoffe interessiert, gar Wissen über die Bedeutung der Mikronährstoffe verbreitet, kommt einer Milliarden schweren Industrie in die Quere. Und doch gelingt es nicht, die Erkenntnisse über die überragende Bedeutung einer optimalen Versorgung des menschlichen Körpers mit den Vital-Stoffen, ohne die unser Stoffwechsel schleichend kollabiert, dauerhaft zu unterdrücken. Was lange währt … weiterlesen

B-Vitamine und Diabetes

Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik (MPI) haben nun herausgefunden, dass ein Serotoninmangel zu Diabetes führen kann. Seritonin ist auch bekannt als „Glückshormon“, weil es entscheidend an der Aufrechterhaltung eines ausgeglichenen und positiven Gemütszustandes beteiligt ist. Wie die Forscher nun entdeckt haben, ist Serotonin darüber hinaus auch entscheidend daran beteiligt, die Ausschüttung von Insulin in der Bauchspeicheldrüse zu steuern. Neu ist vor allem, dass Serotonin IN den Insulin produzierenden Zellen des Pankreas wirkt. Ein niedriger Serotoninspiegel ist demnach häufig eine der Hauptursachen für die „Ermüdung“ also die nachlassende Insuliproduktion der Bauchspeicheldrüse, was in der Folge zu einem dauerhaft stark erhöhten Blutzuckerspiegel führt. „Diabetes“ lautet dazu die ärztliche Diagnose.

Mit diesem Nachweis haben die MPI-Forscher eine weitere Erklärung geliefert, weshalb Vitalstoffe zu einer besseren Regulierung des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern beitragen. Insbesondere die Versorgung mit hochwertigen Vitamin-B-Komplexen hat oft für eine schulmedizinisch „erstaunliche“ Zustandsverbesserung bei Diabetikern gesorgt. Nunmehr ist auch höchstwissenschaftlich (die Max-Planck-Institute sind die Champions-League der deutschen Forschungseinrichtungen) begründbar, warum dies so ist:

B-Vitamine wirken im Zusammenhang. Fehlt ein Vitalstoff, hat dies Auswirkungen auch auf die Wirkung der übrigen. Vitamin B6 und Vitamin B12 sind jeweils beteiligt an der Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin. Klar ist daher, warum Vitalstoff-Therapeuten stets den Vitamin B-Status ihrer Patienten mit depressiven Störungen „auf Vordermann bringen.“ Gleiches empfiehlt sich spätestens jetzt auch bei Diabetes.

Auch umgekehrt ist belegt, warum erhöhter Verzehr von raffinierten Kohlehydraten (weißer Zucker, Weißmehl) zu einer Erhöhung des Diabetes-Risikos führt: Zur Verdauung dieser „hoch-glykaemischen“ Kohlehydrate benötigt der Organismus besonders viele Vitamine der B-Gruppe, vor allem B1. Die Interaktion im Metabolismus führt dann nach und nach zu einem Mangel an Serotonin und letztlich zur „Ermüdung“ der Bauchspeicheldrüse – und zu Diabetes.

Nicht zuletzt deshalb raten erfahrene Therapeuten Menschen mit hohem Verzehr an Produkten aus Weißmehl und Zucker, besonders darauf achten, ausreichend mit B-Vitaminen versorgt zu sein.

Mitteilung des Max-Planck-Instituts zum Zusammenhang zwischen Serotoninmangel und Diabetes: http://ow.ly/xmRx

—Post von meinem iPhone – ggf. Wechstaben verbuchselt 😉

Gefährlich ist höchstens der Mangel

Vitamine sind gefährlich – wenn sie fehlen! Das ist das Ergebnis auch des zweiten Hohenheimer Ernährungsgespräches. Selbst beim vermeintlichen Risikoträger Vitamin A und dem Provitamin A, wie das Beta Carotin auch bezeichnet wird, weil es vom Körper bei Bedarf in Vitamin A umgewandelt werden kann, gilt dies.
Wichtig ist allein der natürliche Ursprung, wie die Wissenschaftler beim Symposium an der Universität Stuttgart-Hohenheim betonten. Frisches Obst und Gemüse und qualitativ hochwertige Supplemente aus natürlichen Quellen sind geeignet, den Mangel an Beta Carotin vermeiden zu helfen.
Wichtig ist Vitamin A und Beta Carotin vor allem in der kalten Jahreszeit, weil es bei der Abwehr von Infekten und dem Schutz der Schleimhäute benötigt wird.

Offizielle Pressemitteilung zum zweiten Hohenheimer Ernährungsgespräch: http://ow.ly/xanG

Deutsche Essen viel zu wenig Obst und Gemüse

Eine Meldung, die aufhorchen lässt: Deutsche essen viel zu wenig Obst und Gemüse. Der Spitzenverband deutscher Obst- und Gemüsehändler DFHV hat den Verbrauch ermitteln lassen und kommt auf europaweit alarmierend niedrige Ergebnisse: Gerade einmal 147 Kilo pro Jahr werden im Durchschnitt in Deutschland verzehrt. Allerdings nicht pro Kopf, sondern pro Haushalt!!

Bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,3 Personen (35,8 Millionen Haushalte lt. Statistischem Bundesamt in 2007) ergibt dies einen Pro-Kopf-Verbrauch von 69 Gramm am Tag! Ein erschreckend niedriger Wert im Vergleich zur Verzehr-Empfehlung der WHO, die bei mindestens 650 Gramm pro Person und Tag liegt!!!

Deutsche essen also nur ein Zehntel der Menge an Obst und Gemüse, die nach international anerkannten Standards zwingend notwendig ist, um die Versorgung mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen für die Gesundheit aufrecht zu erhalten!

Angesichts dieser Zahlen ist es ein Skandal, dass sich die Politik in Deutschland weiterhin uneinsichtig gegenüber der Notwendigkeit einer Ergänzung der Nahrung mit qualitativ hochwertigen Vitalstoffen zeigt.

Zwar gibt es Aktionen wie „5 am Tag“. Wie stark aber selbst solche Aktionen von Lobbyinteressen bestimmt werden, wird deutlich daran, dass selbst „Fertiggerichte mit einer entsprechenden Menge Obst und Gemüse“ als Ersatz für wenigstens eine Portion Frischkost anerkannt werden. Egal welches Fertiggericht: Vitalstoffe sind in keinem mehr enthalten!

Da zudem die Gefahren einer Vitalstoff-Mangelversorgung medizinisch nicht mehr ernsthaft bestritten werden können, seit sich Spitzenuniversitäten wie die Harvard School of Public Health und andere unmissverständlich positioniert haben, stellt sich beinahe schon die Frage an die Politik: Noch Fahrlässigkeit oder schon Vorsatz?

AFP-Meldung zum Verbrauch von Obst und Gemüse http://short.to/ghhn

Fertigerichte zählen als Erstaz für frisches Obst und Gemüse http://short.to/gixt

HSPH zur Gefahr von Vitalstoff-Mangelversorgung http://short.to/fx0y