Therapie ist gut – Prävention noch besser, nicht nur bei CFS

Heute ist Internationaler CFS-Tag. Chronic Fatigue Syndrom nennen Mediziner einen unspezifischen aber sehr leidvollen Zustand permanenter Erschöpfung und Abgeschlagenheit. Mattigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen und Schlafstörungen sind nur einige Symptome. Zu 80 Prozent, so Professor Wolfgang Huber (Heidelberg) sind Entzündungsprozesse im Körper die Ursache. Prof. Huber therapiert CFS nach streng wissenschaftlichen Prinzipen und setzt dabei auf orthomolekulare Medizin mit dem Einsatz von Vitalstoffen, wie er heute im Interview mit aerztezeitung.de erklärte.

Professor Huber liefert damit einen weiteren Beweis, wie wichtig es ist, die Bedeutung von Vitalstoffen für den menschlichen Stoffwechsel zu erkennen! Ihr Einsatz in der Therapie von Erkrankungen wird immer selbstverständlicher. Noch wichtiger ist die Erkenntnis, dass es erst gar nicht zu Erkrankungen kommt, wenn konsequent Prävention betrieben wird durch eine gesunde Lebensweise mit Stressmangement, reichlich Bewegung bei moderater Belastung und einer ausgewogenen vitalstoffreichen Ernährung, die durch qualitativ hochwertige Vitalstoffe ergänzt werden sollte (Quelle: Harvard School of Public Health).

Beispiel CFS: die ursächlichen Entzündungsprozesse kommen vor allem aus zwei Gründen zustande: Entweder ist das Gewebe geschwächt durch einen manifesten Mangel an essentiellen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, die sich bei ungesunder Lebensweise (Stress) besonders schnell aufzehren und mit vitalstoffarmer Ernährung nicht „nachgefüllt“ werden.

Oder es ist zweitens die Ernährung selbst, die zu krankhaften Veränderungen führt. Beispielsweise ist das eklatante Übergewicht von Omega-6-Fettsäuren (hauptsächlich Arachidonsäure AA) in unserer Ernährung und der Mangel an Omega-3-Fettsäuren (Eikosapentaensäure (EPA) und Dokosahexaensäure DHA) mitverantwortlich dafür, dass im Stoffwechsel entzündungsfördernde Eikosanoide im Übermass Arichidonsäuren (AA) gebildet werden und entzündungshemmende Eikosanoide fehlen. Weil beide Substanzen für eine intakte Signalübertragung in der Zellmembran wichtig sind, gerät das Ungleichgewicht bildlich gesprochen zum „Kommunikationsdesaster“ – Entzündungen entstehen im ganzen Körper, was sich im chronischen Erschöpfungssyndrom CFS äußern kann.

Doch soweit muss es nicht kommen. Wer die Grundprinzipien des Stoffwechsels berücksichtigt – jederzeit ausreichende Verfügbarkeit der für den Zellmetabolismus essentiellen Vitalstoffe – kann einem Mangel vorbeugen. Anders ausgedrückt: CSF und andere Zivilisationserkrankungen müssen nicht entstehen – sie sind präventiv durch Einnahme einer Basisversorgung an Vitalstoffen (inklusive Omega-3-Fettsäuren) verhinderbar!

Eine gute Nachricht, nicht nur für chronisch Erschöpfte!

—Post von meinem iPhone – ggf. Wechstaben verbuchselt 😉

Im öffentlichen Interesse?

Die Tragweite von Berichten über vermeintliche Gefahren von Mikronähstoff-Supplementierung ist groß.
Gerade die vorsichtige Antwort des staatlichen Robert-Koch-Institutes zu Folgen von Vitamin D Mangel zeigt das:
Im Kern weist das RKI sehr deutlich darauf hin, dass die aktuelle Forschung immer deutlicher zeigt, dass selbst moderate Mängel in der Versorgung mit Vitamin D langfristig nachteilige Folgen haben könnten.

Ergebnisse aus der aktuellen medizinischen Forschung weisen darauf hin, dass sich auch mildere Formen eines Vitamin-D-Mangels langfristig nachteilig auf die Gesundheit auswirken könnten. So sind Zusammenhänge zwischen niedrigeren Vitamin-D-Spiegeln und verschiedenen chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bestimmte Krebserkrankungen beschrieben.

Haben Sie eine Ahnung, wie unangenehm selbst diese schwache, konjunktivische Formulierung aus den hohen Hallen des RKI für jene ist, die seit Jahrzehnten vor den Gefahren einer Vitamin-Supplementierung warnen? Und wie leicht es für das RKI wäre, eher hypothetische Ergebnisse gar nicht zu referieren, sondern zu ignorieren? Trotzdem gibt das RKI den Hinweis auf die möglicherweise viel größere Bedeutung einer adäquaten Vitaminversorgung. Warum?? Die Antwort ist Spekulation, doch vermutlich hat Frau Dr. Hintzpeter im RKI nur noch sehr wenig Zweifel, dass die Zufuhrempfehlungen bald revidiert und angehoben werden müssen.

„Nach derzeitigen Erkenntnissen sollte der Vitamin-D-Spiegel höher liegen, als früher gedacht und gemessen daran sind die Werte in der deutschen Bevölkerung generell zu gering – vor allem im Winter“,

so die Problemanalyse von Dr. Birte Hintzpeter als Vertreterin des Robert-Koch-Instituts in Berlin auf dem ersten Hohenheimer Ernährungsgespräch.
Möglicherweise würde sie sogar schon heute die Empfehlung abgeben, stärker auf eine ausreichende Vitamin D-Versorgung zu achten, wenn sich die wissenschaftliche Gemeinschaft schon darauf verständigt hätte, ihre „Beweisführungsgrundsätze“ zu modernisieren: Evidenzbasierte Medizin verlangt einen statistisch signifikanten Nachweis in einer placebokontrollierten randomisierten Langzeit-Doppelblindstudie. Mich schaudert es bei diesem wortreich verkleideten Zynismus! Und dieser Zynismus wird organisiert von einer milliardenschweren Industrie, die damit wirbt, der Gesundheit zu dienen und doch nur ihren eigenen Profit im Sinn hat.

Es ist bitter, doch es ist wahr: Die Pharma-Industrie kann Ihre unglaublichen Gewinne nur verteidigen, wenn es gelingt, die Erkenntnisse der Mikronährstoff-Forschung zu verschleiern und zu verteufeln. Diese Erkenntnisse lauten: Es ist sehr leicht, die Gesundheit der Menschen zu erhalten und zu verbessern. Durch eine ausreichende Versorgung mit hochwertigen Mikronährstoffen aus einer ausgewogenen und vitalstoffreichen Ernährung, die bei Bedarf (wenn es die Lebensumstände oder die Umweltbedingungen erfordern) um Supplementierung ergänzt werden kann.

Bewiesen“ werden kann diese Wissenschaft sehr wohl. Davon zeugen die ungezählten epidemiologischen, biochemischen und mechanistischen Studien von renommierten Forschern auf der ganzen Welt. Indem jedoch der Beweis durch randomisierte Lanzeitstudien (LRTs) verlangt wird, bevor Zufuhrempfehlungen erhöht werden, baut die stark von den Drittmitteln der Industrie abhängige medizinische Forschung und Lehre (Teilweise bestehen bis zu 50 Prozent des Forschungsetats an der Universität, vor allem im Bereich der Medizin, aus Drittmitteln der Industrie.) nahezu unüberwindbare Hürden auf und setzt sich dem Vorwurf der Voreingenommheit aus. Diese Hürden sind es, die verantwortungsbewusste Wissenschaftler wie Dr. Hintzpeter vom RKI dazu nötigen, ihre Stellungnahme zu jüngeren Forschungen unter den Beweisvorbehalt zu stellen.

Es ist aufgrund der Komplexität der Materie und der Kompensationsfähigkeit des menschlichen Organismus nahezu sicher, dass der LRT-„Beweis“ noch viele Jahre auf sich warten lassen wird, wenn er überhaupt zu erbringen ist. Dagegen ist es sehr wahrscheinlich, dass sich die Gewichte in der Forschung verschieben und eine Neubewertung der Beweisfindung vollzogen wird.

Sie ist längst überfällig!

Paradigmenwechsel

„Ich wusste, dass es eines Tages passieren würde, aber es ist faszinierend zu sehen, dass es tatsächlich passiert!“

Dieses Zitat stammt von einem Pionier der integrativen Medizin, Dr. Dwight McKee, mit dem ich gestern über den Wandel in der medizinischen Forschung gesprochen habe. War die Erkenntnis, dass Ernährung neben dem persönlichen Lebensstil der wichtigste Faktor für die gesundheitliche Prävention ist, vor fünfunddreißig Jahren, noch absolute Aussenseitermeinung in der medizinischen Forschung und Ausbildung, gehört sie inzwischen fast schon zum Mainstream.
Dwight sprach vom „Paradigmenwechsel“.
Er bezog sich damit auf die Ursache dieses erstaunlichen Wandels, die darin liegt, dass sich die Forschung davon abwendet, nur monokausale Studien als Wirkungsnachweis zu akzeptieren.

Bisher war es so, dass einzelne Wirkstoffe in Studien untersucht wurden. Dieses Konzept funktionierte fabelhaft für den Nachweis symptomatischer Behandlungen mit meistens künstlich hergestellten (und patentierbaren) Arzneien. Eine Substanz, zumal wenn sie dem Organismus fremd ist, ruft bestimmte Zustandsveränderungen hervor, die empirisch nachweisbar sind. Die Acetylsalicylsäure etwa dämft das Schmerzempfinden. Ein „Wirksamkeits-Nachweis für das – multikausale und an sich unspezifische – Symptom des Kopfschmerzes lässt sich problemlos führen. Die therapeutische Akzeptanz ist hoch.

Die Natur und auch der menschliche Organismus ist jedoch viel komplexer aufgebaut. Die Evolution hat dafür gesorgt, dass der Stoffwechsel durch zahlreiche Enzyme gesteuert wird, die auf eine ausreichende Versorgung von Co-Enzymen angewiesen sind. Diese Co-Enzyme sind die natürlichen Bausteine der Natur: Vitamnie, Mineralien, Spurenelemente. Kurz Vitalstoffe oder „micronutrients“ in der Wissenschaftssprache Englisch.

Fehlt eines dieser Co-Enzyme, bricht das System nicht sofort zusammen (Tod), sondern sichert statt dessen das Uberleben der Art durch eine Ersatzbersorgung (Kompensation) aus den eigenen Depots im Organismus. Im menschlichen Körper sind dies etwa das Knochengerüst, das Bindegewebe oder neben anderen auch Haare, Haut und Nägel.
Der Organismus geht hierbei streng hierarchisch vor: Kurzzeitüberleben (Herz-Kreislauf, Hirnfunktion, Organe) hat Priorität vor langfristiger Gesundheit. Daher treten die bekannten Zivilisationserkrankungen erst nach jahre- bzw. oft jahrzehntelangem Mangel auf.

Aber aus demselben Grund fallen Studien zur Wirksamkeit einzelner Vitalstoffe eben auch fast immer negativ aus: eine Wirksamkeit von Vitamin C kann als Beispiel monokausal kaum bewiesen werden. Warum? Weil Vitamin C an unzähligen Prozessen im Stoffwechsel bezeiligt ist. Es braucht also nicht nur unterschiedlichste Co-Faktoren, sondern ist selbst Co-Faktor für viele andere Vitalstoffe. Je nach persönlicher Verfassung von Testpersonen wird auch das Vitamin C nur dann die gewünschte Wirkung entfalten, wenn alle anderen Faktoren ausreichend vorhanden sind und kein anderes Defizit im Körper besteht, wo das Vitamin „dringender benötigt“ wird.

Immer mehr Mediziner erkennen nun, dass aufgrund dieser Komplexität die bisherigen Maximen für „evidenzbasierte Medizin“ nicht mehr angemessen sind.
An vielen Orten, besonders an den Spitzenuniversitäten der Welt, wie etwa Harvard (Meir Stampfer und Walter C. Willett) oder Berkeley (Prof. Bruce Ames, über den hier bereits gepostet wurde), melden sich Forscher von Weltruf und weisen auf die Grenzen des Systemes der „evidenzbasierten“ medizinischen Forschung hin. Sie plädieren damit nicht etwa für eine unkritische Freigabe von „Quacksalberei“, sondern für eine überfällige Weiterentwicklung und Anpassung an die Praxis. Der Paradigmenwechsel vollzieht sich vor unseren Augen!

Er geht sogar soweit, dass Unternehmen aus der Pharma-Branche ihre Strategie ändern und eigene Abteilungen errichten, die sich mit Vitalstoffen beschäftigen. So haben jüngst Wissenschaftler aus ganz Europa auf Einladung eines bekannten Chemie- und Pharmakonzerns aus Deutschland in Madrid unterstrichen, das Vitalstoffmangel keineswegs eine Randerscheinung, sondern in der europäischen Bevölkerung eine weit verbreitete Regel ist.
Welche „Beweise“ braucht es noch?

Details zur Vitalstoffunterversorgung in Europa hier: http://ow.ly/3ef1 (MedicalNews Today: Inadequate Micronutrient Status …)

—Post von meinem iPhone

Vitamine sind nicht alles

Auch wenn es schon spät ist, diese Nachricht hat mich beeindruckt: Forscher der Universität Regensburg haben nachgewiesen, dass Anthocyanidine, also die blauen und roten Farbstoffe in Beeren (Weintrauben und andere Pflanzen enthalten sie auch, um sich gegen Oxidativen Stress durch Sonnenlicht zu schützen) mehr als nur gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es sind also nicht nur Vitamine, sondern mindestens – ebenso wichtig – sekundäre Pflanzenstoffe, die wichtige Funktionen im Stoffwechsel erfüllen!

Zwar stehen klinische Versuche noch aus, aber biochemisch ist klar bewiesen, dass die Anthocyanidine, zu denen auch und besonders OPC zählt, zwei Enzyme hemmen, die bei psychischen Erkrankungen (u.a. Depression) in den Mitochondrien der Zellen im Gehirn schädlich sind, weil sie wichtige Neurotransmitter binden und zu einem Überfluss an Stresshormonen führen.

Diese Nachricht unterstreicht die hohe Bedeutung von Mikronährstoffen für die Gesundheit und die Gefahren durch Vitalstoffmangel. Und zwar aus wissenschaftlich höchster Quelle eines Universitätsklinikums! Eine gute Nachricht zu später Stunde!!

Mehr Info hier: http://idw-online.de/pages/de/news309963
und noch genauer hier: http://short.to/4qkd

—Post von meinem iPhone

Nährstoffmangel auch in Deutschland

Eine Fachkonferenz an der Universität Stuttgart-Hohenheim hat sich im Rahmen des Ersten Hohenheimer Ernährungsgespräches unter der Leitung von Prof. Dr. Hans K. Biesalski mit der Frage beschäftigt, ob die Vitamin D -Versorgung in Deutschland zufriedenstellend ist. Klare Antwort der Experten: Sie ist es nicht! Weder bei Risikogruppen, noch bei der Allgemeinbevölkerung. Da Vitamin D hauptsächlich über die Einwirkung von Sonnenlicht auf der Haut gebildet wird, kommt es gerade aber nicht nur im Winter zu deutlichen Mangelerscheinungen. Die Experten raten dringend dazu, angesichts der Bedeutung von Vitamin D für die körpereigene Immunabwehr, den Knochenbau, der Anfälligkeit für u.a. Multipler Sklerose, Depression, Diabetes I, Herzinsuffizienz müssen generelle Zufuhrempfehlungen dringend überarbeitet werden, forderte die Konferenz. Die ausführliche Pressemappe der Konferenz finden Sie hier als PDF.
Die Reihe wird fortgesetzt und verspricht insgesamt eine deutliche Belebung der Diskussion über die Ernährungssituation in Deutschland.

Das Geheimnis grauer Haare: Stress – und die Folgen!

Forscher der Universitäten Mainz und Bradford haben jetzt das Geheimnis gelüftet, weshalb und wie genau Haare mit zunehmendem Alterungsprozess ergrauen: Es ist der Stress durch Freie Radikale, der verhindert, dass die Mengen an Wasserstoffperoxid (H2O2), die u.a. zur Immunabwehr und anderen Prozessen natürlich in den Zellen vorkommen, in Wasser und Sauerstoff enzymatisch aufgespalten und unschädlich gemacht werden. Dadurch kommt es mit der Zeit zu einer hohen Konzentration von H2O2, was in der Folge die Synthese von Melanin, des Farbstoffes für Haut- und Haarpigmente, hemmt und schließlich unterbricht. Dann werden Haare grau!
Leider, und das ist der negative Teil dieser Nachricht, kommt H2O2 nicht nur in Haar- sondern in allen menschlichen Zellen vor. Graue Haare sind also nur eine Folge unter vielen. Zudem ist der Alterungsprozess eben nicht an das Lebensalter gebunden, sonder vollzieht sich höchst individuell in Abhängigkeit der körpereigenen Fähigkeit, Freie Radikale durch Vitalstoffe unschädlich zu machen. Und das ist der gute Teil der Nachricht: Graue Haare und Zellschäden durch Alterung fallen nicht vom Himmel. Zellschutz ist möglich und notwendig! Eine ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung sowie regelmäßige, moderate Bewegung und eine positive Grundeinstellung sind Bedingungen, dass der Alterungsprozess möglichst spät einsetzt, und wir gesund alt werden!

Widersinnig: Crash schwächt Börse und Staat – Nur Pharma nicht

In der Wirtschaft geht die Angst um:
# Giganten der Börse taumeln
# Dax, DowJones und Nikkei im freien Fall
# Traditionsunternehmen vor dem aus

Der Staat muss es retten – und wird noch dafür kritisiert, wenn er es tut. Siehe HRE.
Doch eine Branche ist „krisenresistent“ und „floriert“ wie nie. Nein, nicht Tabak. Das Rauchverbot wirkt und lässt auch hier die Uhren anders gehen als gewohnt. Nicht die Rüstung, wo sich die geänderte Weltlage spätestens mit dem Obama-Sieg wieder auf die Diplomatie konzentriert. Es ist „Big P“, die Pharma-Branche. Widersinnig: Crash schwächt Börse und Staat – Nur Pharma nicht weiterlesen